Dankbarkeitstagebuch - Was macht dich dankbar

Ein Dankbarkeitstagebuch bringt viele Vorteile. Du lernst, auch die kleinen Dinge in deinem Leben zu schätzen und achtsam mit dir und deinen Mitmenschen umzugehen.

Studien zufolge wirst du im Laufe der Zeit auch glücklicher und gesünder, wenn du regelmäßig ein Dankbarkeitstagebuch führst.

Wie genau das funktioniert, was es in dir auslöst und welche Tipps dir dabei helfen, erfährst du hier.

Was ist ein Dankbarkeitstagebuch?

Was ist ein Dankbarkeitstagebuch

Dankbarkeitstagebücher sind meist liebevoll gestaltete Bücher, die du selbst mit Leben füllen kannst. Schreibe, skizziere oder zeichne hinein, was dich täglich dankbar macht.

Das können die unterschiedlichsten Dinge sein. Beispielsweise schöne Begegnungen und nette Gespräche, ein besonderes Erlebnis, oder einfach nur die Freude darüber, gesund zu sein.

Dieses kleine Ritual hilft dir dabei, deine Umgebung auf positive Weise zu betrachten.

Eine gute Tasse Kaffee auf einer Sonnenterrasse, eine schöne Blume auf der Wiese oder einfach nur ein lächelndes Gesicht in der Kassenschlange vom Supermarkt.

Auch die kleinsten Augenblicke lernst du dabei, als große Geschenke zu betrachten.

Warum Dankbarkeit glücklich macht?

Ein Dankbarkeits- oder Glückstagebuch ist wirklich dazu da, dich zufriedener und glücklicher zu machen, da du hierbei nicht den Fokus darauf legst, was du nicht hast, sondern darauf, was du hast und wie wertvoll es ist.

Tagtäglich erleben wir sowohl positive als auch negative Situationen.

Doch die meisten Ereignisse laufen nur in unserem Unterbewusstsein ab, weil wir uns im Alltag nicht besonders darauf fokussieren oder ihnen mit Achtsamkeit begegnen.

Doch ganz genau dieses bewusste Konzentrieren auf positive Erlebnisse und die dabei entstehenden positiven Gedanken sind der Schlüssel zum Glücklichsein.

Dankbarkeitstagebuch Wirkung – Welche Vorteile hat ein Dankbarkeitstagebuch?

Vorteile Dankbarkeitstagebuch

Das Dankbarkeitstagebuch und seine Wirkung wurde in mehreren unabhängigen Studien getestet.

So berichten Menschen, die ein Dankbarkeitstagebuch führen, von durchweg positiven Veränderungen in ihrem Leben.

Dies waren unter anderem folgende:

  • ihre Stimmung hellte sich merklich auf
  • sie wurden optimistischer
  • sie bekamen mehr Energie
  • sie hatten seltener Krankheiten
  • sie konnten besser schlafen
  • sie wurden gelassener
  • die Beziehungen zu ihren Mitmenschen verbesserten sich
  • sie waren beliebt
  • sie erreichten ihre Ziele leichter
  • sie fühlten sich glücklicher und zufriedener

Studien – wie Dankbarkeit das Gehirn verändert

In einer Dankbarkeitstagebuch-Studie aus dem Jahr 2005 berichtet der US-amerikanische Psychologe Martin Seligman, dass das Notieren von dankbaren Momenten oder Gedanken das persönliche Glücksgefühl steigert.

Im Rahmen dieser Studie forschte er auch an gewissen Verbindungen zwischen den Gedanken und Hirnströmen, die für dieses Glücksgefühl verantwortlich sind.

Eine andere Studie mit Mitarbeitern in Pflegeberufen, durchgeführt vom Institut of Education in Hongkong, kam zu dem Ergebnis, dass auch Stress und sogar Symptome von Depression sich deutlich reduzierten, wenn Dankbarkeit bewusst praktiziert wird.

Dankbarkeitstagebuch Fragen

Nachfolgend beantworten wir dir einige der wichtigsten Fragen zum Thema Dankbarkeitstagebuch und geben dir einige Inspirationen, wie du es mit Leben füllst und zu deiner täglichen Glücks-Routine werden lassen kannst.

Wie führe ich ein Dankbarkeitstagebuch?

Wie führe ich ein Dankbarkeitstagebuch

Hierbei kannst du deiner Fantasie voll und ganz freien Lauf lassen.

Du kannst dir beispielsweise ein hübsches Notizheft oder eine Kladde besorgen und mit einem schönen Fineliner deine Gedanken zum Thema „Wofür bin ich heute dankbar“ aufschreiben.

Eine große Auswahl an Dankbarkeitstagebücher findest du hier

Es gibt aber auch im Handel oder Online hübsche Glückstagebücher mit einer Dankbarkeitstagebuch-Vorlage. Oft sind darin auch Mandalas oder andere Motive zum Ausmalen oder Illustrieren enthalten.

Das macht Spaß und fördert zusätzlich deine Kreativität.

Wann sollte ich meine Eintragungen am besten machen?

Am besten nimmst du dir jeden Tag am Abend ein wenig Zeit, um in dein Dankbarkeitstagebuch zu schreiben.

Hierzu genügen schon wenige Minuten. Das kann nach Feierabend sein, wenn du zur Ruhe gekommen bist, nach dem Abendessen oder kurz bevor du zu Bett gehst.

Lass deinen Tag noch einmal ganz bewusst Revue passieren. Was hat dir heute besonders gefallen? Welches positive Erlebnis oder welcher Glücksmoment hat deinen Tag versüßt?

Zuerst wirst du dafür vielleicht ein wenig Übung brauchen, aber mit der Zeit lernst du, wie du schon während des Tages kleine Glücksmomente in deinem Alltag registrierst und unbewusst für deine Notizen abspeicherst.

Das ist ein gutes Signal dafür, dass du dich auf die schönen und positiven Dinge fokussierst und sie in den Mittelpunkt stellst.

Tagebuch Ideen – Was schreibt man in ein Dankbarkeitstagebuch?

Was schreibt man in ein Dankbarkeitstagebuch

Sicher fragst du dich nun: „Was sollte man jeden Tag aufschreiben?“ Die Antwort ist ganz einfach: All die kleinen oder auch großen Dinge, die dir heute einen Glücksmoment beschert haben.

Für den Anfang genügt es schon, wenn du täglich drei Dinge aufschreibst.

Das muss kein literarisches Meisterwerk sein, denn es dient nur für dich dazu, dass du dir bewusst machst, wofür du dankbar sein darfst.

Gerne kannst du deine Notizen auch dahingehend erweitern, indem du dir zusätzlich morgens die Zeit nimmst, um aufzuschreiben, was du dir für diesen Tag wünscht.

Damit ziehst du zusätzlich positive Energie in dein Leben.

Du wirst sehen, mit der Zeit werden aus drei, vier fünf oder mehrere Dinge, denn dein Bewusstsein schärft sich in dieser Richtung und wird das Positive immer mehr und mehr anziehen.

Tagebuch Beispiel – Stelle dir Fragen

Bist du dir anfangs noch ein wenig unsicher zum Thema: „Was schreibt man in ein Dankbarkeitstagebuch“, so gibt es viele schöne Ideen und Beispiele für das Dankbarkeitstagebuch.

So kannst du dir helfen, indem du dir gezielt jeden Tag einige bestimmte Dankbarkeitstagebuch Fragen stellst.

Diese könnten vielleicht so lauten:

  • Was bedeutet Glück für mich?
  • Was ist mir im Moment besonders wichtig?
  • Was habe ich mir heute Gutes getan?
  • Was haben mir heute andere Menschen Gutes getan?
  • Was mich heute zum Lächeln gebracht?
  • Womit konnte ich heute jemanden ein Lächeln aufs Gesicht zaubern?
  • Für welche Dinge in meinem Leben bin ich besonders dankbar?
  • Für welche Menschen in meinem Leben bin ich besonders dankbar?
  • Was mag ich besonders an mir?
  • Wer oder was würde mir fehlen, wenn ich es plötzlich nicht mehr hätte?
  • Wer oder was hat mich heute besonders überrascht?
  • Was durfte ich heute dazu lernen?
  • Worauf freue ich mich morgen besonders?
  • Was möchte ich gerne noch erleben?

Was ist der Unterschied zwischen einem Dankbarkeitstagebuch und einem Tagebuch?

Tagebuch VS Dankbarkeitstagebuch

In ein klassisches Tagebuch schreibst du deine Erinnerungen auf. Das können sowohl positive Erfahrungen als auch negative Momente sein.

Auf jeden Fall schreibst du dort solche Dinge auf, die du nicht vergessen möchtest. In der Regel verarbeitest du dort alles zu kleinen Storys.

Wenn man es richtig betrachtet, so schreibst du dein Tagebuch für dein zukünftiges Ich. Du kannst darin immer wieder bestimmte Geschichten nachlesen, die in der Vergangenheit passiert sind.

Beim Dankbarkeitstagebuch hingegen geht es vielmehr um den Moment, das Hier und Jetzt. Du nutzt es, um über die Gegenwart zu reflektieren.

Dabei steht das Positive immer im Vordergrund.

Auf diese Weise trainierst du dein Gehirn sowie dein Unterbewusstsein gezielt darauf, Glücksmomente intensiver wahrzunehmen und nicht als Selbstverständlichkeit zu sehen.

Ganz genau das ist es, was dir dabei hilft, ein glückliches und erfülltes Leben zu führen.

Tipp zu guter Letzt:

Zur weiteren Hilfestellung kannst du dir auch gerne auch noch eine Dankbarkeitstagebuch-App downloaden oder dir eine Dankbarkeitstagebuch-Vorlage aus dem Internet holen.

Mittlerweile gibt da schon sehr viele schöne Sachen, die richtig Freude machen.

Viel Spaß und Freude beim Erstellen und Führen deines persönlichen Dankbarkeitstagebuchs!

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