Gesundheit

Gesunde Vagina: Mit diesen 8 Tipps bleibt deine Vagina gesund

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Die Gesundheit deiner Vagina ist aus mehreren Gründen wichtig für deine allgemeine Gesundheit:  

  • Wenn es in diesem Bereich Probleme gibt, kann das Beziehungen beeinträchtigen und sich auf dein Selbstwertgefühl auswirken.  
  • Ein Leiden wie eine Pilzinfektion oder eine bakterielle Vaginose kann zu chronischen Schmerzen führen.  
  • Es kann auch sein, dass ein vaginales Problem ein Anzeichen für ein anderes gesundheitliches Problem ist. So sind schrumpfende Schamlippen oder eine kleiner werdende Klitoris ein mögliches Symptom für einen hormonellen Mangel.  
  • Und schließlich ist eine gute vaginale Gesundheit wichtig, falls du schwanger werden willst, um die Spermien am Leben zu erhalten.  

Hier findest du eine Reihe von Tipps, die dir helfen werden, die Vagina sauber und gesund zu halten.  

Tipp #1: Einfache Reinigungsmethoden benutzen 

Am besten eignen sich unparfümierte Seife und Wasser, um den Vaginalbereich täglich zu waschen. Das liegt daran, dass aggressive Reinigungsmittel das Gleichgewicht der guten Bakterien in der Vagina stören können. 

Beim Reinigen sollte keine Seife direkt in die Vagina gelangen, und es ist auch keine gute Idee, sich in diesem Bereich mit einem Waschlappen zu waschen, der voller Bakterien sein kann.  

Tipp #2: Baumwollunterwäsche benutzen 

gesunde vagina Baumwollunterwäsche benutzen

Die gute alte Baumwolle lässt deinen Vaginalbereich atmen. Im Gegensatz dazu neigen synthetische Materialien dazu, Feuchtigkeit zu fördern und die Wahrscheinlichkeit einer Hefeinfektion zu erhöhen.  

Wenn die Unterwäsche oder andere Kleidungsstücke in der Nähe des Vaginalbereichs nass werden, solltest du sie wechseln, um Hautinfektionen vorzubeugen.

Vermeide nachts das Tragen von Unterwäsche, damit die Vulva und die Vagina trocken bleiben.  

Tipp #3: Normaler Vaginalgeruch ist völlig in Ordnung 

Mach dir keinen Stress wegen der Mischung aus dem normalen Geruch, den deine Vagina abgibt, und dem Geruch deines normalen Ausflusses. Dieser Geruch kann sich durch eine Umstellung der Ernährung oder deine Periode ändern.

Das ist normalerweise kein Anzeichen für ein Problem.  

Tipp #4: Bei Infektionen kommen andere Symptome dazu 

Ein Geruch nach Fisch ist oft ein Anzeichen für das Wachstum schädlicher Bakterien.  

Normalerweise hilft dagegen ein rezeptfreies Gel, das den pH-Wert in der Vagina senkt und die Umweltbedingungen für diese Bakterien verschlechtert. Wenn ein rezeptfreies Produkt nach ein paar Anwendungen nicht hilft, solltest du eine Gynäkologin aufsuchen.  

Es gibt eine Reihe von Gründen, die für schlechten Geruch sorgen können: 
  • Trichomoniasis, eine sexuell übertragbare Infektion. 
  • Ein Fremdkörper, etwa ein Teil eines Tampons. 
  • Eine Hefeinfektion, die durch einen Pilz namens Candida albicans verursacht wird.  

Infektionen mit Candida können hartnäckig sein. Sie lassen sich durch Salben mit Bifonazol und Clotrimazol, Fluconazol Tabletten oder Voriconazol Tabletten behandeln.  

Die genannten Probleme haben normalerweise auch andere Symptome, wie Ausfluss oder Brennen und Juckreiz. 

Tipp #5: Vorsicht bei neuen Produkten! 

vorsicht bei neuen Produkten Kondome, gleitmittel

Gleitmittel und Kondome können Inhaltsstoffe enthalten, die den Vaginalbereich reizen. Wenn du Produkte kaufst, die im Vaginalbereich verwendet werden, ist es am besten, genau nachzulesen, woraus sie bestehen.

Manche Frauen haben Allergien, beispielsweise gegen das Latex in Kondomen oder Spermizide.  

Andere Inhaltsstoffe, die du vermeiden solltest, sind Glycerin (fördert Bakterienwachstum), Konservierungsstoffe, Duftstoffe mit reizenden Chemikalien und Inhaltsstoffe auf Erdölbasis. 

Tipp #6: In der Menopause besonders auf den Vaginalbereich achten 

In der Menopause sinkt der Östrogenspiegel. Das kann es dem Vaginalbereich erschweren, im Gleichgewicht zu bleiben und es kann auch zu Scheidentrockenheit führen, wodurch sich das Infektionsrisiko erhöht.

In diesem Fall können Feuchtigkeitscremes oder eine Östrogenbehandlung helfen.  

Diese Behandlungen sind in verschiedenen Formen erhältlich, darunter Cremes, Gleitmittel, Pillen und Zäpfchen. Produkte auf Erdölbasis (wie Vaseline) solltest du vermeiden, weil sie den pH-Wert der Vagina verändern.  

Tipp #7: Übungen für den Beckenboden 

Übung für den Beckenbogen

Es gibt bestimmte Übungen, die deinen Beckenboden straffen. Dein Beckenboden enthält Muskeln, Gewebe und Bänder, die die Organe im Becken stützen. Dazu gehören die Blase, der Gebärmutterhals, die Gebärmutter und die Vagina. 

Kegel-Übungen, bei denen die Muskeln zusammengezogen werden, mit denen du das Wasserlassen kontrollierst, können hilfreich sein, um den Beckenboden zu stärken.  

Tipp #8: Gesund essen und genug trinken 

Die Ernährung beeinflusst auch die Gesundheit der Vagina

 . Lebensmittel, die reich an Antioxidantien und Probiotika (guten Bakterien) sind, können helfen, den vaginalen pH-Wert auszugleichen, Infektionen zu hemmen und PMS zu lindern.

Dazu gehören Obst und Gemüse, aber auch fermentierte Lebensmittel wie Joghurt und Sauerkraut.

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