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Ständiges Frieren und Müdigkeit: Warum Frieren und Müdigkeit ein Warnsignal sein kann

Ständiges Frieren und Müdigkeit Warum Frieren und Müdigkeit ein Warnsignal sein kann
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Heute besprechen wir ein Thema, das viele von uns betrifft, aber oft unterschätzt wird: ständiges Frieren und Müdigkeit. Kennst du das Gefühl, dass du dich trotz warmer Kleidung einfach nicht richtig aufwärmen kannst? Oder dass du selbst in gemäßigten Temperaturen immer frierst und dazu noch ständig müde bist?

Diese Symptome können vielfältige Ursachen haben und sollten ernst genommen werden.

Frösteln durch Eisenmangel: Welchen Mangel hat man bei Müdigkeit und Frieren?

Wenn du ständig frierst und dich müde fühlst, kann es sein, dass dein Körper unter einem Mangel leidet. Einer der häufigsten Mängel, die zu diesen Symptomen führen können, ist Eisenmangel.

Eisen ist essenziell für die Bildung von roten Blutkörperchen, die für den Sauerstofftransport im Körper verantwortlich sind. Ein Mangel an Eisen kann dazu führen, dass die Sauerstoffversorgung der Zellen beeinträchtigt wird, was wiederum zu Müdigkeit und einem Gefühl von Kälte führen kann.

Schilddrüsenunterfunktion und Co.: Welche Krankheiten stecken hinter Frieren?

Ständiges Frieren kann auch ein Anzeichen für bestimmte Krankheiten sein. Eine häufige Ursache ist eine Schilddrüsenunterfunktion, bei der die Schilddrüse nicht genügend Hormone produziert.

Diese Hormone sind unter anderem für die Regulation der Körpertemperatur zuständig. Eine gestörte Schilddrüsenfunktion kann dazu führen, dass der Stoffwechsel verlangsamt wird und die Körpertemperatur sinkt, was zu ständigem Frieren führt.

Welches Vitamin fehlt mir, wenn mir immer kalt ist?

Welches Vitamin fehlt mir, wenn mir immer kalt ist

Ein weiterer möglicher Mangel, der zu ständigem Frieren führen kann, ist ein Mangel an Vitamin D. Vitamin D spielt eine wichtige Rolle für das Immunsystem und die Gesundheit der Knochen.

Ein Mangel an diesem Vitamin kann zu einer Vielzahl von Symptomen führen, darunter auch eine verminderte Wärmebildung im Körper. Besonders im Winter, wenn die Sonneneinstrahlung gering ist und die Bildung von Vitamin D in der Haut beeinträchtigt ist, kann ein Mangel auftreten.

Ärztliche Hilfe: Was kann man tun, wenn man ständig friert?

Wenn du ständig frierst, gibt es verschiedene Maßnahmen, die du ergreifen kannst, um dich wohler zu fühlen. Zunächst solltest du darauf achten, dass du dich ausgewogen ernährst und genügend Eisen und Vitamin D zu dir nimmst.

Eisenhaltige Lebensmittel wie Spinat, Hülsenfrüchte und Fleisch können dabei helfen, einen Mangel auszugleichen. Ebenso können Lebensmittel wie fetter Fisch, Eier und angereicherte Lebensmittel die Vitamin-D-Versorgung verbessern.

Darüber hinaus ist es wichtig, regelmäßig Sport zu treiben, um die Durchblutung anzukurbeln und den Stoffwechsel anzufeuern. Ein aktiver Lebensstil kann dazu beitragen, dass dein Körper besser in der Lage ist, Wärme zu erzeugen.

Auch Wechselduschen oder das Tragen von Kompressionsstrümpfen können die Durchblutung fördern und dabei helfen, kalte Extremitäten zu wärmen.

Wenn deine Symptome jedoch trotz dieser Maßnahmen anhalten oder sich verschlimmern, solltest du unbedingt einen Arzt aufsuchen. Ständiges Frieren und Müdigkeit können Anzeichen für ernstere gesundheitliche Probleme wie Durchblutungsstörungen oder Hormonstörungen sein, die eine ärztliche Behandlung erfordern.

Mögliche Ursachen und weitere Lösungsansätze: Ständiges Frösteln vermeiden

Neben den bereits genannten Ursachen und Lösungsansätzen gibt es noch weitere Faktoren, die zu ständigem Frieren und Müdigkeit führen können.

Dazu gehören unter anderem Durchblutungsstörungen, die dazu führen, dass bestimmte Körperregionen nicht ausreichend mit warmem Blut versorgt werden. Dies kann zu kalten Händen und Füßen führen, auch wenn der Rest des Körpers warm ist.

Ein weiterer wichtiger Aspekt ist der Blutdruck. Ein zu niedriger Blutdruck kann dazu führen, dass die Durchblutung verlangsamt wird und weniger Wärme produziert wird. Menschen mit niedrigem Blutdruck klagen oft über ständiges Frieren, besonders in kalten Umgebungen.

Auch hormonelle Veränderungen können eine Rolle spielen. Besonders Frauen sind während ihres Menstruationszyklus anfällig für Kälteempfindlichkeit aufgrund von hormonellen Schwankungen. Auch in den Wechseljahren kann sich das Kälteempfinden verstärken.

Um dem ständigen Frieren entgegenzuwirken, können zusätzlich Maßnahmen ergriffen werden, die die Wärmebildung im Körper unterstützen. Dazu gehören das Tragen von wärmender Kleidung wie Thermounterwäsche und das Vermeiden von Zugluft.

Auch das Trinken von warmen Getränken wie Tee kann dabei helfen, den Körper von innen heraus zu erwärmen.

Fazit: Ständiges Frieren und Müdigkeit

Ständiges Frieren und Müdigkeit sind Symptome, die nicht ignoriert werden sollten. Sie können auf verschiedene Mängel oder Krankheiten hinweisen, die eine rechtzeitige Behandlung erfordern.

Indem du auf eine ausgewogene Ernährung, regelmäßige Bewegung und eine gute Selbstfürsorge achtest, kannst du dazu beitragen, dass dein Körper optimal funktioniert und du dich wohler fühlst.

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