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Sichtbarkeit mit dem eigenen Herzensbusiness – so geht’s!

Wenn du selbstständig bist, ist es unabdingbar, dass du dich sichtbar machst. Ganz gleich, ob du Solo-Selbstständige, Unternehmerin oder Teilzeit-Selbstständige bist. Denn dein Herzensbusiness kann noch so gut sein und deine Idee noch so genial:

Kennt dich niemand, hast du keinen Erfolg.

Die Basis für alles ist eine gute Sichtbarkeit. Das unterschätzen viele selbstständige Frauen, und deshalb scheitern die meisten Start-ups in den ersten 3 Jahren.

Sie kommen mit ihrem Business nicht in die Fülle (in den rentablen Bereich, in dem dich dein Business ernährt und konstant Gewinne macht), weil sie sich zu wenig zeigen.

Deshalb rate ich dir: Mach dich von Anfang an sehr sichtbar, und zwar vor allem im Internet!

Warum es als selbstständige Frau wichtig ist, sichtbar zu sein

Sichtbarkeit – und heutzutage vor allem Online-Sichtbarkeit – ist die Voraussetzung für ein erfolgreiches Business.

Bei über 4 Millionen selbstständig Erwerbstätigen in Deutschland – laut Forschungsbericht 545 des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (bis 2018, aktualisiert 2020) – ist es wichtig, dass du gesehen und erkannt wirst.

Während es früher beispielsweise ausreichte, überhaupt eine Website im Internet zu haben, ist es heutzutage notwendig, dass sie

  • suchmaschinenoptimiert ist und grandiosen Content (Inhalt) bietet
  • grafisch mit einer einzigartigen Optik punktet, um sich vom Einheitsbrei der Homepage-Flut abzuheben
  • im Corporate Design (einheitlicher Unternehmensstyle) gestaltet wird, damit der Wiedererkennungswert gegeben ist.

Menschen müssen dich kennen und von dir wissen, um bei dir kaufen zu können. Egal, ob du einen Laden hast oder einen Onlineshop oder ob du Heilpraktikerin oder Coach bist:

Dich mit deinem großartigen Business zu zeigen, ist das A und O und stellt eine Hauptaufgabe in deinem Businessalltag dar.

Stell dir vor, du hast eine grandiose Idee oder eine Top-Dienstleistung, nach der die Menschen händeringend suchen, doch niemand findet dich. Tragisch, oder?

Dir entgeht somit wichtiger Umsatz, wenn du nur in deinem stillen Kämmerlein sitzt und deine Produkte zwar grandios sind, jedoch von keinem Kunden gefunden werden.

Dich einfach auf den Marktplatz deiner Stadt zu stellen und ein Schild hoch-zuhalten, was es bei dir zu kaufen gibt, reicht ebenso wenig wie das sporadische Auslegen von Flyern oder das unkontrollierte Schalten von Anzeigen. Auch ein wildes Posten in Social-Media-Portalen ist Unsinn.

Sichtbarwerden funktioniert nur mit einer guten Strategie. Sonst verschwendest du viel Zeit, viel Geld und viele Nerven.

Wie geht Online-Sichtbarkeit?

Sabine Krink online Sichtbarkeit

Möglicherweise kennst du das: Es gibt so viele Möglichkeiten, Werbung zu machen, dass du gar nicht weißt, wo du anfangen sollst. So wichtig es für Unternehmen ist, online sichtbar zu sein, so herausfordernd ist es, die richtige Form zu finden.

Es ist wesentlich, dich auf eine Art zu zeigen, die auffallend ist und die dir zugleich entspricht. Authentisches Marketing heißt das Zauberwort, zu dem ich dir als Sichtbarkeitsmentorin rate.

Denn nur, wenn du du selbst bleibst, wird auch dein Business gelingen.

Permanent eine Rolle zu spielen, hält niemand durch. Viele Burn-outs kommen daher, dass sich Menschen verbiegen und etwas scheinen wollen, was sie nicht sind.

Bleib bei dir! Zeig dich im Internet so, wie du bist.

Werde eine Marke/Brand

Am leichtesten gelingt Sichtbarkeit, wenn du eine Marke wirst. Branding, also Markenaufbau, braucht ein wiedererkennbares Merkmal.

Das kann dein Aussehen sein, beispielsweise, wenn du immer eine bestimmte Brille trägst. Das kann eine Botschaft sein, die du immer und überall verbreitest, zum Beispiel ein kurzer Slogan.

Das kann jedoch auch etwas sein, wofür du stehst, zum Beispiel ein Wert, wie Nachhaltigkeit.

Durch gutes SEO gefunden werden

Eine Website ohne Suchmaschinenoptimierung (SEO) ins Netz zu stellen, ist Verschwendung. Dann kannst du es auch direkt lassen. Denn nur, wenn deine Website gefunden wird, hast du etwas von ihr.

Gib kein Geld für eine Website aus, die nicht für eine Suchmaschine optimiert ist.

Am besten machst du als Einzelselbstständige SEO selbst, denn dann hast du die Fäden in der Hand und kannst deinen Erfolg selbst beeinflussen.

Guter Content ist für deine SEO-Sichtbarkeit wesentlich wichtiger als Technik. Deshalb setze da an: bei erstklassigem Inhalt und Top-Texten! Das kannst du lernen.

Erobere Social Media – aber richtig! Zeige dich mit deinem Herzensbusiness auf authentische Art

Dich in Social Media sichtbar zu machen, fühlt sich zu Beginn so an, als würdest du mit jedem Beitragspost ein Sandkorn auf einen Sandhaufen schmeißen. Niemand sieht, was du tust, wenn du einfach irgendwas postest.

Deshalb brauchst du eine richtig gute Strategie für den Social-Media-Kanal, mit dem du beginnst.

Lerne intensiv, wie dieser Kanal tickt, den du dir ausgesucht hast, und setze deine Learnings Schritt für Schritt um. Erst, wenn du auf einem Portal erste Erfolge hast, nimmst du dir das nächste vor.

Auch hier gilt wieder: Bleib bei dir und zeige dich mit deinem Herzensbusiness auf authentische Weise.

Sichtbar sein durch Audios und Videos

Podcasts und Videos sind immer noch der Renner. Neben erstklassigem Text auf deiner Website und in deinem Blog, was die wichtigsten Zutaten für gute Sichtbarkeit sind, kann es sinnvoll sein, wenn du einen Podcast oder einen Videokanal aufbaust.

Fange nicht beides gleichzeitig an, sondern nimm dir zunächst das Medium vor, das dir mehr entspricht.

Du hast keine Scheu, dich vor einer Kamera zu zeigen? Dann los: Ab zu YouTube! Du sprichst lieber, als dass du dich mit einem Video präsentierst? Dann starte mit einem Podcast!

Übrigens: Du musst nicht top aussehen, um eine erfolgreiche Video-Sichtbarkeit zu erzielen. Viel wichtiger ist, dass du etwas zu sagen hast. Achte deshalb immer auf sehr guten Content – auch mit deinem Video-Channel oder mit deinen Podcast-Folgen.

Welche Herausforderungen kommen auf dich zu?

Gerade für selbstständige Frauen ist Sichtbarkeit extrem herausfordernd. Die meisten Frauen sind in ihrem Leben nicht dazu ermutigt worden, sich zu zeigen und selbstbewusst und deutlich zu sagen:

„Schaut her: Das kann ich und das bin ich!“

Gerade Solopreneurinnen stehen neben all den anderen Herausforderungen, wie Businessplan erstellen, Technik lernen, Produkte herstellen oder Angebote ausarbeiten, vor der Frage:

„Wie traue ich mich, mich wirklich zu zeigen? Woher nehme ich den Mut?“

Auch wenn es dich am Anfang Überwindung kostet, selbstbewusst deinen Elevator Pitch auszusprechen, verspreche ich dir: Es wird mit jedem Mal besser und leichter!

Sich sichtbar zu machen, ist eine Frage der Übung und der Wiederholung.

Zu Beginn kommt es dir noch marktschreierisch vor, wenn du wieder und wieder von deinen Produkten oder Leistungen erzählst. Doch je länger du das machst, umso souveräner und erfolgreicher wirst du. Denke immer daran, dass du ein Herzensbusiness machst, also etwas Gutes in die Welt bringen willst.

Dafür lohnt es sich, mutig zu sein.

Wenig Zeit ist eine weitere Herausforderung, die jede Selbstständige hat. Der Berg an To-dos ist endlos. Wenn du dich nur darauf konzentrierst, was du alles nicht geschafft hast, um dich sichtbar zu machen, wirst du schnell müde werden, denn das frisst Energie.

Mach lieber jeden Tag eine Kleinigkeit für deine Online-Sichtbarkeit und schau dir am Ende des Tages deine Heute-erledigt-Liste an.

Da im Netz unfassbar viele (Möchtegern-)Marketing-Gurus unterwegs sind, ist es für Gründerinnen oder Newcomer in der Solo-Selbstständigkeit extrem schwer, herauszufiltern, wer Wertvolles erzählt und wer ein Schaumschläger ist. Von letzteren gibt es leider sehr viele.

Die Herausforderung ist hier, dich nicht zu viel und vor allem nicht ständig beeinflussen zu lassen. Trau deinem Gefühl!

Du hast – gerade als Frau – eine erstklassige Intuition. Nutze diese Fähigkeit!

Oft spürst du eher als dass du es mit dem Verstand begründen kannst, wem du trauen kannst und wem nicht. Lies dir Empfehlungen auf Google oder in den Social-Media-Portalen zu der Person durch.

Frag andere Selbstständige in deinem Umfeld nach guten Expert*innen und sieh dir an, was diese Personen schon alles publiziert haben, bevor du dir einen teuren Kurs oder eine Businessberatung bei jemandem kaufst.

Marketing-Gurus beherrschen das Spiel der Beeinflussung. Sei achtsam, damit du nicht den Falschen auf den Leim gehst! Lausche deiner Intuition und finde die zu dir passende Begleitung. Ein*e gute*r Mentor*in oder Berater*in verspricht dir übrigens nie eine Abkürzung, denn Businessaufbau dauert (in der Regel durchschnittlich zwischen 3 und 5 Jahren).

Neben Mut, viel Wiederholung, knapper Zeit und der Versuchung durch falsche Marketing-Versprechen viel Lehrgeld zu zahlen, gibt es noch eine besondere Herausforderung, die viele selbstständig tätige Frauen beim Sichtbarwerden scheuen:

Die Angst vor Shitstorm.

Tatsächlich kann es passieren, dass du, je sichtbarer du wirst, umso mehr mit Hatern, Shit-Posts und öffentlichen Verbal-Attacken zu tun hast.

Insbesondere auf Social-Media-Plattformen sehen sich gerade Frauen immer wieder mit Belästigungen konfrontiert, wie der 15-Minuten-Film „Männerwelten“ von Joko & Klaas und Sophie Passmann, der 2021 den Grimme-Preis erhalten hat, eindrücklich zeigt.

Doch der Weg kann nicht sein, dich zurückzuziehen und zu schweigen, sondern der Weg ist, deinen Platz als leuchtendes Vorbild einzunehmen und sich gegenseitig unter Frauen zu stärken. Immer mehr unternehmerisch wirksame Frauen treten in die Öffentlichkeit, was dir Mut gibt, es genauso zu machen.

Zudem kannst du die Art deiner „Fans“ und Abonnent*innen auf deinen Social-Media-Kanälen zu einem gewissen Grad beeinflussen, um Hater weitestgehend auszuschließen. Lerne deshalb intensiv, wie du Social Media machst und poste nicht einfach drauf los.

Sondern erziele eine gute Reichweite durch achtsames und bewusstes Posten, damit dich deine Social-Media-Sichtbarkeit stärkt und dir guttut.

3 Tipps von Super Sabine, wie du deine Sichtbarkeit erhöhen kannst

Super Sabine

Fokussiere dich!

Es gibt unzählige Marketingmöglichkeiten, mit denen du dich sichtbar machen kannst. Klingt stressig? Ist es nicht. Das ist eine gute Nachricht! Denn das bedeutet: Du hast die freie Auswahl.

Tanze nicht auf allen Hochzeiten, da es heutzutage nicht mehr möglich und auch gar nicht nötig ist, alle Wege zu gehen, um dich sichtbar zu machen. Wenige Marketingstrategien, und die dafür intensiv, genügen.

Gerade zu Beginn ist es deshalb wichtig, den Fokus zu behalten, damit du dich nicht verzettelst. Starte mit 3 Sichtbarkeitswegen. Überlege dir dabei, was dir am meisten Spaß macht. Denn du wirst nur an etwas dranbleiben, was dir wirklich Freude bereitet.

Zwinge dich nicht, Twitter zu machen, wenn du dieses Portal nicht magst. Verausgabe dich nicht mit Instagram Stories, wenn das nicht dein Ding ist. Druck keine Flyer, wenn du Papierwerbung uncool findest.

Frage dich vielmehr:

Woran hast du richtig Spaß? Dort gib Vollgas!

Sei authentisch! Wer du bist und warum du genau dieses Herzensbusiness

Menschen merken, wenn du unecht bist. Sie spüren es anhand deiner Sprache, deiner Körperbewegungen, deines Auftretens und wenden sich ab: Sie kaufen nicht.

Versuche deshalb erst gar nicht, eine zu sein, die du nicht bist.

Das, was im Internet am besten ankommt, ist Authentizität. Menschen wollen wissen, wer du bist und warum du genau dieses Herzensbusiness machst. Sie möchten bei dir kaufen/buchen und nicht bei irgendwem.

Starte damit, eine echte, ehrliche und ausführliche Über-mich-Seite auf deiner Website zu erstellen. Sie ist die zweitwichtigste Seite auf deiner Homepage, denn nach der Startseite wird sie am häufigsten besucht. Wusstest du das?

Das ist ein Indiz dafür, dass Kunden und Kundinnen nicht mehr irgendwo kaufen, sondern dass sie gezielt wissen wollen: Wer ist die Person hinter diesem Unternehmen oder hinter diesem Angebot?

Je authentischer du bist, umso mehr Erfolg wirst du haben.

Regelmäßigkeit gewinnt!

Mal hier einen Post machen, mal dort einen Blogbeitrag schreiben, mal eine Podcast-Folge aufnehmen und ab und zu ein Video auf YouTube hochladen – das bringt nichts. Bleibe an einem Sichtbarkeitsweg dran und bespiele ihn regelmäßig.

Es braucht im Durchschnitt 7 Marketingkontakte (7-Kontakte-Regel), bis du eine*n Interessent*in überhaupt dazu bewegen kannst, etwas zu tun. Das bedeutet:

Nur wenn die Menschen 7 Werbeaktivitäten von dir sehen (und dir zuordnen können, also erkennen, dass du das bist), fangen sie an, in Aktion zu gehen. Aktion bedeutet:

Sie lesen den Blogbeitrag, sie klicken das Video an, sie hören den Podcast.

Mach dich deshalb regelmäßig und immer mit dem gleichen Corporate Design – den gleichen Farben, der gleichen Grundaufmachung – sichtbar.

Fazit, um deine Sichtbarkeit im Netz zu erhöhen & mit deinem Herzensbusiness erfolgreich zu sein

Hier noch einmal die wichtigsten Fakten, um dich sichtbar zu machen:

  • Sei mutig und zeig dich mit authentischer Werbung, denn nur, wenn du gesehen wirst, kannst du auch Erfolg haben.
  • Sichtbarkeit entsteht nicht durch Hauruck-Aktionen, sondern baut sich durch stetige Wiederholungen und regelmäßige Aktivitäten auf.
  • Je klarer du als Marke mit einem Wiedererkennungseffekt auftrittst, umso größer sind deine Chancen, damit Menschen sich merken: „Ah, die ist das!“

Menschen kaufen nur dann etwas, wenn sie den Bedarf dazu haben. Zudem kaufen sie lieber bei einer Expertin als im Gemischtwarenladen. Deshalb zeige deutlich und selbstbewusst, was dein Angebot ist, was du kannst und was dich ausmacht.

Je klarer du in deinem Marketing bist, umso sichtbarer wirst du wahrgenommen und umso höher sind deine Chancen, mit deinem Herzensbusiness erfolgreich zu sein.

Über Super Sabine:

Super Sabine

Sabine Krink hat ihr erstes Unternehmen 2001 gegründet und begleitet seit 2016 als „Super Sabine“ selbstständige Frauen.

Sie unterstützt Selbstständige als erste Sichtbarkeitsmentorin Deutschlands, sowie als Seminarleiterin, SEO- und Businessberaterin, und begleitet Frauen auf ihrem Weg zur sichtbaren Erfolgsfrau.

Ihr gleichnamiges Buch „Die sichtbare Erfolgsfrau – Das 7-Zyklus-Prinzip weiblicher Selbstständigkeit“ ist ein wegweisendes Leitbild für weibliches Unternehmertum.

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