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Wie funktioniert Selbstbräuner? Natürliche Bräune ohne Sonne mit einfachen Tipps zur Anwendung

Eine gebräunte Haut gilt seit Jahrzehnten als Schönheitsideal. Wie funktioniert Selbstbräuner und weshalb entsteht die Bräune ganz ohne Sonne? Genau das interessiert immer mehr Menschen, denn gleichzeitig wächst das Bewusstsein für die Risiken intensiver Sonneneinstrahlung und den Zusammenhang zwischen UV-Strahlung und Hautkrebs.

Moderne Selbstbräuner haben mit den Produkten früherer Generationen nur noch wenig gemeinsam. Neue Formulierungen sorgen für natürlichere Ergebnisse, weniger Geruch und eine bessere Haltbarkeit. Gleichzeitig gibt es viele Mythen rund um Inhaltsstoffe, Sonnenschutz und mögliche Gesundheitsrisiken. Dieser Artikel zeigt, was hinter der chemischen Reaktion steckt, welche Rolle Dihydroxyaceton spielt und worauf bei der Anwendung geachtet werden sollte.

Die Wissenschaft hinter dem Selbstbräuner

Viele Menschen gehen davon aus, dass ein Selbstbräuner die Haut wie Make-up einfärbt. Tatsächlich läuft jedoch ein biochemischer Prozess in der obersten Hautschicht ab. Verantwortlich ist der Wirkstoff Dihydroxyaceton, kurz DHA. Dieser dreifache Einfachzucker reagiert mit den freien Aminosäuren und Proteinen der Hornschicht. Diese sogenannte Maillard-Reaktion kennt man auch aus der Lebensmittelherstellung, wenn Brot oder Fleisch beim Erhitzen braun werden.

Durch diese Reaktion entstehen braune Pigmente, sogenannte Melanoide. Sie sorgen für die sichtbare Färbung der Haut, ohne dass körpereigenes Melanin gebildet wird. Deshalb kann ein Selbstbräuner zwar einen sommerlichen Teint erzeugen, ersetzt aber niemals die natürliche Pigmentbildung der Haut.

Die Entdeckung war ein Zufall

Die Geschichte moderner Selbstbräuner begann nicht in der Kosmetikindustrie. In den 1950er Jahren untersuchte die Kinderärztin Eva Wittgenstein Dihydroxyaceton als Bestandteil einer Behandlung für Kinder mit einer Stoffwechselerkrankung. Als einige Tropfen auf die Haut gelangten, entstanden braune Flecken, die sich nicht abwaschen ließen. Diese Beobachtung führte viele Jahre später zur Entwicklung der ersten kommerziellen Selbstbräunungsprodukte.

Welche Inhaltsstoffe sorgen für die Bräune?

Selbstbräuner enthalten heute deutlich mehr als nur einen einzelnen Wirkstoff. Moderne Formulierungen kombinieren verschiedene Inhaltsstoffe, um Farbe, Haltbarkeit und Hautgefühl zu verbessern.

Zu den wichtigsten Bestandteilen gehören:

  • Dihydroxyaceton als Hauptwirkstoff
  • Erythrulose für ein gleichmäßigeres Ergebnis
  • Feuchtigkeitsspender wie Glycerin
  • pflegende Öle oder Hyaluronsäure
  • Antioxidantien zum Schutz der Rezeptur
  • Duftstoffe zur Reduzierung des typischen Eigengeruchs

Der Wirkstoff DHA reagiert ausschließlich mit den Proteinen der obersten Hautschicht. Tiefer liegende Hautzellen werden nicht erreicht. Deshalb verschwindet die Bräune automatisch wieder, sobald sich die Haut erneuert.

Selbstbräuner enthalten Dihydroxyaceton in Konzentrationen, die innerhalb der Europäischen Union streng geregelt sind. Seit 2022 dürfen Produkte für Körper und Gesicht maximal zehn Prozent DHA enthalten. Diese Grenze basiert auf der Bewertung des Scientific Committee on Consumer Safety, das den Inhaltsstoff bis zu dieser Konzentration als unbedenklich eingestuft hat.

DHA oder Erythrulose

Neben DHA verwenden viele Hersteller heute zusätzlich Erythrulose. Auch dieser Zuckerwirkstoff reagiert mit Aminosäuren und Proteinen der obersten Hautschicht, allerdings langsamer und nicht so intensiv. Die Farbe entwickelt sich häufig erst nach 24 bis 48 Stunden, wirkt dafür natürlicher und hält länger an.

Viele Premiumprodukte kombinieren beide Stoffe. DHA sorgt für den schnellen Effekt, während Erythrulose die Haltbarkeit verlängert und den häufig kritisierten gelbliche Unterton älterer Produkte reduziert.

Wie funktioniert Selbstbräuner?

Wie funktioniert Selbstbräuner? Hinter der künstlichen Bräune steckt keine Farbe und auch keine Sonneneinstrahlung. Stattdessen löst der enthaltene Wirkstoff eine chemische Reaktion mit den Aminosäuren und Proteinen der obersten Hautschicht aus. Das Ergebnis sind braune Pigmente, die einige Tage sichtbar bleiben.

Dadurch verändert sich nur die Farbe der abgestorbenen Hautschüppchen. Sobald sich diese nach einigen Tagen ablösen, verschwindet die Bräune wieder von selbst. Das erklärt auch, weshalb die Dicke der Hornschicht einen Einfluss auf das Bräunungsergebnis hat. Am Ellenbogen, am Knie oder am Knöchel ist die Hornschicht dicker, weshalb dort häufig mehr Farbe entsteht.

Der natürliche Hauttyp spielt ebenfalls eine Rolle. Helle Haut entwickelt meist eine dezentere Tönung, während dunklere Hauttypen einen intensiveren Bräunungsgrad erreichen können. Die Farbe entsteht jedoch immer durch die gleiche Reaktion und nicht durch Sonneneinstrahlung.

Vorbereitung der Haut für ein gleichmäßiges Ergebnis

Eine gute Vorbereitung der Haut entscheidet häufig darüber, ob das Ergebnis natürlich aussieht oder fleckig wird. Vor dem Auftragen von Selbstbräunungsprodukten empfiehlt sich daher eine sorgfältige Reinigung sowie ein sanftes Peeling. Dadurch werden lose Hautschüppchen entfernt und die Oberfläche wird ebenmäßiger.

Ebenso wichtig ist der pH-Wert der Haut. Stark alkalische Seifen können den natürlichen Säureschutzmantel verändern und die Reaktion des DHA beeinflussen. Optimal ist ein leicht saurer Hautzustand mit einem pH-Wert von etwa 5,5.

Vor allem trockene Haut nimmt den Wirkstoff stärker auf. Deshalb sollten raue Hautpartien wie Ellenbogen, Knie oder Fersen vorher mit etwas Bodylotion eingecremt werden. Das verhindert dunklere Flecken und sorgt dafür, dass der Selbstbräuner gleichmäßig einziehen kann.

Zum Auftragen des Selbstbräuners eignen sich spezielle Handschuhe. Sie verteilen die Lotion oder das Spray deutlich gleichmäßiger und verhindern verfärbte Handflächen. Nach der Anwendung sollten Hände und Nägel gründlich gereinigt werden, selbst wenn ein Handschuh verwendet wurde.

Wie lange dauert es, bis Selbstbräuner wirkt?

Nach dem Auftragen beginnt die chemische Reaktion sofort, auch wenn zunächst noch keine sichtbare Veränderung erkennbar ist. Bereits nach einer Stunde reagiert die Haut auf den Wirkstoff, die ersten Farbveränderungen werden jedoch meist erst nach zwei bis sechs Stunden sichtbar. Das endgültige Ergebnis entwickelt sich in der Regel innerhalb von 12 bis 24 Stunden.

Aus diesem Grund empfiehlt es sich, Selbstbräuner am Abend aufzutragen. Während der Nacht kann sich die Farbe gleichmäßig entwickeln, ohne dass Schwitzen, Wasser oder enge Kleidung das Ergebnis beeinflussen. In den ersten Stunden nach der Anwendung sollte auf Duschen, Baden und intensiven Sport möglichst verzichtet werden.

Wie lange die Bräune anhält, hängt vom natürlichen Erneuerungsprozess der Haut ab. Da ausschließlich die abgestorbenen Hautzellen gefärbt werden, verschwindet die Bräune nach etwa drei bis sieben Tagen wieder. Bei sehr trockener Haut oder häufigem Duschen kann dieser Zeitraum etwas kürzer ausfallen.

Faktoren, die das Ergebnis beeinflussen

Mehrere Einflüsse entscheiden darüber, wie intensiv und gleichmäßig die Farbe später erscheint.

Dazu gehören unter anderem:

  • die Dicke der Hornschicht
  • der individuelle Hauttyp
  • die Vorbereitung der Haut
  • die Menge des verwendeten Produkts
  • regelmäßiges Eincremen nach der Anwendung
  • häufiges Baden oder Schwimmen

Wer seine Haut täglich mit einer Bodylotion pflegt, kann den Bräunungseffekt oft etwas verlängern. Gut durchfeuchtete Haut schuppt langsamer ab, wodurch die Färbung länger erhalten bleibt.

Wird man noch braun, wenn man Selbstbräuner drauf hat?

Ein weit verbreiteter Irrtum besteht darin, dass künstliche Bräune die Haut vor Sonnenlicht schützt. Tatsächlich entsteht durch Selbstbräuner kein körpereigenes Melanin, sondern lediglich eine oberflächliche Färbung. Deshalb kann die Haut trotz gebräunter Optik weiterhin durch UV-Strahlen bräunen oder einen Sonnenbrand entwickeln.

Die gebildeten Melanoide bieten lediglich einen minimalen Schutz, der ungefähr einem Lichtschutzfaktor von 1,5 entspricht. Dieser Wert reicht für einen sicheren Aufenthalt in der Sonne keinesfalls aus. Wer sich im Freien aufhält, sollte daher immer einen geeigneten Sonnenschutz mit Lichtschutzfaktor 30 bis 50 verwenden.

Neue wissenschaftliche Untersuchungen zeigen zudem, dass frisch aufgetragener Selbstbräuner in den ersten 24 Stunden empfindlicher auf Sonneneinstrahlung reagieren kann. Während dieser Zeit entstehen unter UV-Strahlung deutlich mehr freie Radikale als auf unbehandelter Haut. Aus diesem Grund raten Fachleute dazu, Selbstbräuner möglichst am Abend aufzutragen und direkte Sonne am Folgetag zu meiden oder die Haut konsequent mit einem UV-Filter zu schützen.

Auch für den Urlaub gilt daher eine klare Empfehlung. Eine Bräune aus der Tube ersetzt weder Sonnencreme noch vorsichtiges Verhalten in der Sonne. Das Risiko für Hautkrebs bleibt ohne ausreichenden Sonnenschutz unverändert bestehen.

Wie gesund ist Selbstbräuner?

Ob Selbstbräuner schädlich sind, wird seit vielen Jahren untersucht. Nach aktuellem wissenschaftlichem Stand gelten äußerlich angewendete Produkte innerhalb der zugelassenen Konzentrationen als unbedenklich. Die Europäische Union erlaubt für Selbstbräuner höchstens zehn Prozent DHA, nachdem umfangreiche Sicherheitsbewertungen durchgeführt wurden.

Immer wieder taucht die Behauptung auf, Selbstbräuner seien krebserregend. Dafür gibt es bei sachgemäßer Anwendung keine wissenschaftlichen Belege. Hintergrund dieser Diskussion ist, dass sich bei unsachgemäßer Lagerung oder sehr hohen Konzentrationen geringe Mengen Formaldehyd bilden können. Aus diesem Grund wurde die zulässige Höchstmenge innerhalb der EU klar begrenzt.

Wer sich fragt, welcher Selbstbräuner nicht krebserregend ist, sollte auf Produkte namhafter Hersteller achten, die den europäischen Vorgaben entsprechen. Wichtig ist außerdem, Selbstbräuner kühl zu lagern und nicht über das angegebene Mindesthaltbarkeitsdatum hinaus zu verwenden.

Empfindliche Haut kann dennoch vereinzelt mit Rötungen oder Hautirritationen reagieren. Vor der ersten Anwendung empfiehlt sich deshalb ein Verträglichkeitstest an einer kleinen Hautstelle. So lassen sich mögliche Selbstbräuner-Nebenwirkungen frühzeitig erkennen und Hautirritationen vermeiden.

Selbstbräuner ohne DHA als Alternative

Wie funktioniert Selbstbräuner? In den vergangenen Jahren sind auch Produkte auf den Markt gekommen, die ausschließlich auf Erythrulose oder andere pflanzliche Zuckerstoffe setzen. Die Farbentwicklung erfolgt langsamer und fällt meist etwas dezenter aus.

Viele Dermatologen halten Kombinationen aus beiden Wirkstoffen jedoch für sinnvoller. Neben DHA sorgt Erythrulose für ein natürlicheres Erscheinungsbild und verlängert häufig die Haltbarkeit der Bräune. Dadurch lässt sich der typische Orangestich älterer Produkte deutlich reduzieren.

Selbstbräuner mit Erythrulose und neue Beauty Trends

Der Markt entwickelt sich kontinuierlich weiter. Während klassische Selbstbräunungscreme oder Lotion früher dominierten, stehen heute deutlich vielseitigere Produkte zur Auswahl. Verbraucher wünschen sich natürliche Ergebnisse, einfache Anwendung und gleichzeitig pflegende Eigenschaften.

Ein großer Trend sind sogenannte Tanning-Drops. Diese Tropfen werden direkt mit der gewohnten Tagespflege oder einem Hyaluronserum gemischt. Je nach gewünschter Intensität reichen häufig zwei bis fünf Tropfen aus, um eine leichte oder kräftigere Tönung zu erzielen. Dadurch lässt sich der Bräunungsgrad individuell steuern.

Auch Selbstbräuner für das Gesicht werden immer häufiger speziell für das Gesicht entwickelt. Sie enthalten oft leichtere Formulierungen, weniger Duftstoffe und zusätzliche Pflegewirkstoffe, um die empfindlichere Gesichtshaut nicht unnötig zu belasten.

Neben Cremes erfreuen sich auch Sprayprodukte wachsender Beliebtheit. Ein Spray verteilt den Wirkstoff häufig feiner und eignet sich gut für schwer erreichbare Körperstellen. Für ein gleichmäßiges Ergebnis bleibt dennoch sorgfältiges Verreiben nach dem Auftragen wichtig.

Typische Fehler beim Auftragen und wie sich Flecken vermeiden lassen

Die Anwendung von Selbstbräuner ist heute deutlich einfacher als noch vor einigen Jahren. Trotzdem entstehen Flecken fast immer aus den gleichen Gründen. Häufig wird zu viel Produkt auf einmal verwendet oder einzelne Hautpartien nehmen aufgrund einer dickeren Hornschicht mehr Wirkstoff auf.

Zu den häufigsten Problemstellen gehören Ellenbogen, Knie, Knöchel, Hände und der Haaransatz. Diese Bereiche sollten nur dünn behandelt oder vorher leicht mit einer Feuchtigkeitscreme versorgt werden. So verteilt sich die Farbe gleichmäßiger und wirkt natürlicher.

Für die Anwendung von Selbstbräuner haben sich einige einfache Regeln bewährt:

  • Die Haut 24 Stunden vorher rasieren oder enthaaren.
  • Vor dem Auftragen ein sanftes Peeling durchführen.
  • Nur auf sauberer und trockener Haut anwenden.
  • Das Produkt in kreisenden Bewegungen verteilen.
  • Einen Handschuh verwenden.
  • Nach dem Auftragen lockere Kleidung tragen.
  • In den ersten Stunden Wasser und starkes Schwitzen vermeiden.

Selbstbräuner gleichmäßig aufzutragen gelingt am besten in kleinen Abschnitten. Wer Arme, Beine und Oberkörper nacheinander behandelt, behält leichter den Überblick und übersieht keine Stellen.

Flecken entfernen

Trotz sorgfältiger Anwendung kann es gelegentlich zu dunkleren Bereichen kommen. Moderne Tan-Remover enthalten häufig Fruchtsäuren wie AHA oder BHA sowie Harnstoff. Diese lösen die eingefärbten Hautschichten schneller und gleichmäßiger als starkes Reiben.

Alternativ kann auch ein mildes Peeling helfen. Aggressives Schrubben sollte vermieden werden, da dies die Haut unnötig reizt. Oft genügt es schon, die betroffene Stelle mehrere Minuten in warmem Wasser einzuweichen und anschließend vorsichtig zu peelen.

Welcher Selbstbräuner in der Schwangerschaft?

Viele Schwangere möchten auch während der Schwangerschaft nicht auf einen frischen Teint verzichten. Nach aktuellem Wissensstand gilt äußerlich angewendeter Selbstbräuner als unbedenklich, da der Wirkstoff überwiegend in der Hornschicht verbleibt und kaum in tiefere Hautschichten gelangt.

Dennoch empfehlen viele Frauenärzte, in den ersten zwölf Schwangerschaftswochen möglichst zurückhaltend mit kosmetischen Produkten umzugehen, sofern diese nicht unbedingt notwendig sind. Für Selbstbräuner existieren bislang keine Hinweise auf eine Schädigung des ungeborenen Kindes, gleichzeitig liegen jedoch nur begrenzte Langzeitdaten vor.

Während der Schwangerschaft sollte auf Produkte zum Aufsprühen möglichst verzichtet werden. Beim Einatmen von feinem Sprühnebel kann nicht ausgeschlossen werden, dass geringe Mengen des Wirkstoffs über die Atemwege aufgenommen werden. Cremes oder Lotionen gelten deshalb als die bessere Wahl.

Wer empfindliche Haut hat oder zu Allergien neigt, sollte vor der ersten Anwendung einen kleinen Hauttest durchführen. Hormonelle Veränderungen können die Haut empfindlicher machen als vor der Schwangerschaft.

Hautalterung durch Selbstbräuner und weitere Mythen

Rund um Selbstbräuner halten sich zahlreiche Missverständnisse. Eines davon lautet, dass Selbstbräuner die Haut schneller altern lassen. Dafür gibt es keine wissenschaftlichen Belege. Die sichtbare Hautalterung entsteht hauptsächlich durch UV-Strahlen, welche Kollagen und elastische Fasern schädigen.

Im Gegenteil entscheiden sich viele Menschen gerade deshalb für Selbstbräuner, weil sie auf häufiges Sonnenbaden oder das Solarium verzichten möchten. Dadurch sinkt die Belastung durch UV-Strahlung erheblich. Das Risiko für Falten, Pigmentflecken und lichtbedingte Hautschäden fällt entsprechend geringer aus.

Ein weiterer Mythos betrifft den typischen Geruch. Viele glauben, dass dieser aus der Flasche stammt. Tatsächlich entsteht der charakteristische Geruch erst, wenn DHA mit den Aminosäuren und Proteinen der obersten Hautschicht reagiert. Moderne Rezepturen enthalten deshalb geruchsneutralisierende Technologien, welche diesen Effekt deutlich reduzieren.

Fazit: Wie funktioniert Selbstbräuner?

Wie funktioniert Selbstbräuner? Der Wirkstoff Dihydroxyaceton reagiert mit den Aminosäuren und Proteinen der obersten Hautschicht und bildet braune Pigmente, ohne dass Melanin entsteht. Dadurch entwickelt sich innerhalb weniger Stunden eine natürliche Bräune, die nach drei bis sieben Tagen mit der Hauterneuerung wieder verschwindet.

Moderne Selbstbräuner sorgen für natürliche Ergebnisse und gelten bei sachgemäßer Anwendung innerhalb der in der EU zugelassenen Konzentrationen als sicher. Für ein gleichmäßiges Ergebnis sind eine gute Vorbereitung der Haut, sorgfältiges Auftragen und regelmäßige Pflege entscheidend. Trotz der gebräunten Optik ersetzen Selbstbräuner keinen Sonnenschutz, da sie keinen wirksamen Schutz vor UV-Strahlung bieten.

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