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Das einzige Gerät, das du vor anderen Menschen aufklappst

Du sitzt am Tisch, gegenüber eine Kundin, und brauchst kurz die Zahlen. Also greifst du zu deinem Telefon und klappst es auf.

Und in genau diesem Moment passiert etwas, das bei keinem anderen Gerät passiert. Jemand schaut zu.

Aufklappen ist eine Geste, kein Handgriff

Ein normales Smartphone hältst du einfach. Du drehst es, du tippst darauf, aber du tust nichts damit, was jemand als Bewegung wahrnimmt. Ein Foldable dagegen öffnest du. Mit zwei Händen, sichtbar, mit einem kleinen Widerstand im Scharnier und einem Geräusch am Ende.

Das ist näher an einem Notizbuch als an einem Telefon. Und wie bei einem Notizbuch sieht dein Gegenüber dabei zwangsläufig, was du in der Hand hältst. Nicht die Software, nicht den Chip. Das Äußere.

Wer jeden Tag darüber nachdenkt, wie sie in einem Raum wirkt, denkt bei Schuhen, Tasche und Blazer selbstverständlich mit. Bei dem Gegenstand, den sie im Gespräch aufklappt, seltener.

Vom A-Modell bis zum Foldable ist die Frage nicht dieselbe

Dabei ist die Auswahl größer, als die meisten vermuten. Schon bei den Samsung Handyhüllen reicht die Spanne vom günstigen A-Modell über die Ultra-Reihe bis hin zu den faltbaren Geräten, und die Anforderungen könnten unterschiedlicher kaum sein.

Bei einem flachen Gerät geht es um Rückseite, Rahmen und einen Rand, der übers Display steht. Fertig. Die Konstruktion ist seit Jahren dieselbe, egal welche Marke. Bei einem Foldable stimmt davon fast nichts mehr, denn dieses Gerät hat kein Hinten und kein Vorne, sondern zwei Hälften, die sich gegeneinander bewegen.

Das Scharnier bleibt frei, und zwar mit Absicht

Deshalb bekommst du für ein Foldable auch keine Hülle im klassischen Sinn. Was du bekommst, sind zwei Halbschalen, eine für jede Seite. Samsung nennt das in der eigenen Zubehörbeschreibung ganz nüchtern ein zweiteiliges Case.

Der Grund liegt auf der Hand, sobald man einmal darüber nachdenkt. Das Scharnier muss sich bewegen können, also darf nichts darüber liegen. Bei den allermeisten Modellen liegt es im zugeklappten Zustand also offen. Beim Fold 6 fällt das sogar stärker auf als bei den Vorgängern, weil Samsung die Bürstenleisten weggelassen hat und der Spalt dadurch sichtbarer wurde.

Das klingt nach einem Nachteil und ist in Wahrheit keiner. Genau diese Leisten waren es nämlich, die bei älteren Generationen Partikel eingefangen und das Scharnier von innen zerkratzt haben. Und weil das Scharnier beim Fold 6 weniger heraussteht, trifft es beim Sturz seltener zuerst auf.

Einige Hersteller lösen es trotzdem anders. Spigen zieht bei einer Serie den Schutz bis über das Scharnier, und Samsungs eigenes Kindsuit-Case verbindet die beiden Hälften mit einem verstellbaren Band aus veganem Leder, das den Spalt beim Zuklappen verdeckt.

Zwei Halbschalen statt einer Schale ändern deine Wahl

Für dich heißt das drei Dinge, die es bei einem normalen Gerät schlicht nicht gibt. Die beiden Hälften müssen exakt gleich dick sein, sonst schließt das Gerät nicht sauber. Was du wählst, ist im aufgeklappten Zustand von beiden Seiten des Tisches zu sehen, nicht nur von deiner. Und die Frage, ob der Spalt bedeckt sein soll, ist eine echte Entscheidung mit zwei vertretbaren Antworten.

Wer also die passende Hülle für dein Galaxy Z Fold 6 sucht, wählt nicht einfach Schutz aus. Ob transparent, damit die Farbe des Geräts durchkommt, ob veganes Leder, das mit den Monaten dunkler wird, oder eine Variante mit Ständer, weil du in Videocalls sowieso ständig nach etwas suchst, worauf du das Ding stellen kannst.

Samsung liefert für dieses Gerät sieben Jahre lang Updates. Sieben Jahre lang klappst du es also vor Menschen auf. Da lohnt es sich, einmal darüber nachzudenken, was die dabei sehen.

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