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Interview mit Alexandra Lüönd: CEO und Gründerin von „Beauty2Go“ und „Brows & Brows“ aus Zürich

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Im Interview mit Alexandra Lüönd, der CEO und Gründerin von „Beauty2go“ und „Brows & Brows“, gewinnen wir Einblicke in die Welt des Beauty-Business und erfahren, wie sie ihre erfolgreichen Unternehmen aufgebaut hat.

Als Unternehmerin mit langjähriger Erfahrung teilt sie wertvolle Tipps und Erkenntnisse.

Interview mit Alexandra Lüönd

Interview mit Alexandra Lüönd

Liebe Alexandra, könntest du dich in 3 Sätzen beschreiben? 

Alexandra Lüönd: Ich würde mich als abenteuerlustig beschreiben, außerdem bin ich sehr neugierig und offen für Neues.

Bei meinen Kolleg:innen und in meinem Umfeld bin ich bekannt dafür, dass ich meine Pläne mit viel Energie, Leidenschaft und Freude umsetze. Ich denke, Powerfrau mit Spaß an Herausforderungen und neuen Projekten fasst es gut zusammen. 

Was tust du genau beruflich? 

Alexandra Lüönd: Ich bin Unternehmerin in der Beauty-, Ästhetik- und der Medizin-Branche.

Wir erkennen gewisse Bedürfnisse und Nachfragen im Markt, entweder weil das vorhandene Angebot nicht den Erwartungen der Kund:innen entspricht, oder weil das bestehende Angebot ein größeres professionelles Potential hat, das noch ausgebaut werden kann.

Mit Beauty2Go und Brows & Brows haben wir ein Konzept, bei dem wir bewusst in besonders hochwertigen Lagen zu finden sind.

Mit Brows & Brows sind wir beispielsweise in einer der berühmtesten Straßen der Schweiz, um unseren Service und die Zufriedenheit der Kund:innen auf ein nächstes Level zu bringen. Denn eine Behandlung bei uns soll ein echtes Wohlfühlerlebnis sein.

Im Medical Bereich werden wir mit hoch spezialisierten Ärzten auch bald schon mit einem weiteren Projekt an den Start gehen können, aber dazu kann ich noch nicht so viel verraten. 

Von der Berufung zur erfolgreichen Unternehmerin – Alexandra Lüönd teilt ihre wertvollen Tipps

alexandra Lüönd über Berufung und Unternehmertun

Wie bist du zu dieser Berufung gekommen und woran hast du gemerkt, dass es das Richtige für dich ist? 

Alexandra Lüönd: Ich habe schon als Kind gewusst, dass ich später mal Unternehmerin werden möchte.

Bereits als 5-Jährige war ich voller Ideen, wollte Limonade verkaufen, war bei den Pfadfindern und das „Organisationstalent“ in meinem Freundeskreis, wenn es um gemeinsame Unternehmungen ging. Ich habe Ausflüge organisiert und meine Freunde oft mit meiner Begeisterung angesteckt.

Es macht mir einfach Spaß etwas Neues zu kreieren und mit Leuten zusammenzuarbeiten, andere mit neuen Ideen zu begeistern – seien es Kund:innen oder Mitarbeiter:innen – und ihnen damit einen Mehrwert bieten zu können.

Das macht mich glücklich, denn dann habe ich mein Ziel erreicht. 

Ein anderer Aspekt ist, dass ich sehr vernetzt denke, schnell einen Überblick habe und von allem ein wenig kann, ohne komplette Expertin in einem einzelnen Bereich zu sein. Daher kann ich gut Verbindungen zwischen den Disziplinen schaffen und Ideen, Projekte und Menschen zusammenbringen.

Mein Vater war auch Unternehmer. Ich glaube, diese Affinität habe ich von ihm. 

Was wären 3 Tipps, die du an Unternehmer:innen oder die, die es werden wollen, weitergeben möchtest? 

1. Seid mutig, aber geht kalkulierbare Risiken ein. Man muss abwägen, denn Fehler sind gut, da man aus ihnen lernt, jedoch muss man wissen, was die Fehler kosten und ob man diese tragen kann.

Ich glaube stark an „Trial-and-Error“.

Viele sitzen lange an Businessplänen, die dann oft gar nicht umgesetzt werden. Nach einer ersten Analyse probiere ich aus, evaluiere die Ergebnisse und entscheide anhand dieser Werte wie es weitergeht. Das spart Zeit und ist ein kalkulierbares Risiko. 
 
2. Lasst euch nicht entmutigen, weder von eurem Umfeld noch von der Gesellschaft, gerade als Frau.

Wie oft habe ich in meiner Anfangszeit als Unternehmerin zu hören bekommen: „Wenn das so einfach ist, dann würden es auch andere machen.“ Sie machen es aber nicht (lacht).

Viele denken auch, sie müssten als Unternehmer:in etwas erfinden oder besonders innovativ sein. Das muss es aber gar nicht sein.

Mein Tipp ist: Mach etwas, bei dem du leidenschaftlich dabei bist, etwas, das du selbst gerne so hättest und optimiere es. Das kann auch der Cappuccino sein, der einfach besser als schmeckt als bei der Konkurrenz. 

3. Es gibt heute Möglichkeiten, als Teilzeit-Entrepreneur sein Business zu starten.

Natürlich kann man auch mit vollem Einsatz als Unternehmer:in starten, dann: Go for it. Aber wenn man sich noch nicht ganz sicher ist, gibt es heute Möglichkeiten, Teilzeit weiterzuarbeiten und sich nebenbei ein Business aufzubauen und erste Erfahrungen zu sammeln, beispielsweise mit einem Online-Shop. 

Eine Sache möchte ich gerne noch als Tipp ergänzen:

Denkt nicht zu viel nach. Mit dem Wissen, das ich heute habe, würde ich mich wahrscheinlich nicht mehr so ins Unternehmerdasein stürzen.

Es war schon gut, dass ich anfangs etwas blauäugig war. Denn dann habe ich Fehler gemacht, daraus gelernt.

Alexandra Lüönd, CEO und Gründerin von „Beauty2go“ und „Brows & Brows

Das war hart, aber solche Fehler macht man nur einmal. Man steht sie durch, sammelt damit wertvolle Erfahrungen und wächst daran. 

Gibt es etwas oder jemanden, das/der dich auf dem Weg beeinflusst hat? 

Alexandra Lüönd CEO von Beauty2GO

Alexandra Lüönd: Mein Bruder. Er ist mein größter Sparringspartner und wir arbeiten unglaublich gut zusammen. Auf uns alleine gestellt, würden wir nicht so viel erreichen, wie zusammen.

Wir sind ein super Team und entwickeln zusammen eine enorme Energie und Dynamik. Wir ergänzen uns einfach sehr gut bei unseren geschäftlichen Projekten und verstehen uns auch privat richtig gut.

Meine Mitarbeiter:innen inspirieren mich aber auch sehr oft. Gerade auch die jüngere Generation hat häufig so gute Ideen und eine starke positive Energie, die mir in der Zusammenarbeit sehr viel Freude bereitet und die mein Bruder und ich auch sehr gerne und intensiv fördern.  

Was ist bisher dein größtes Erfolgserlebnis? 

Alexandra Lüönd: Mein Unternehmen Beauty2Go – denn wir sind letztes Jahr in der Schweiz zum größten Anbieter für ästhetische Medizin im Bereich der nichtinvasiven Behandlungen geworden.

Das macht mich stolz und auch dankbar gegenüber allen, die täglich daran mitarbeiten! 

Vielen Dank für das Gespräch!

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