GesundheitInterview

Sarah Fritz Präventionsberaterin und Coach: „Die Darmgesundheit spielt in unserem Leben eine sehr zentrale Rolle!“

Sarah Fritz ist seit 1993 als Krankenschwester in der Klinik tätig. Durch die Pflege von kranken Menschen sowie auch aus eigenem Leidensdruck heraus entstand bei ihr der Wunsch, sich zur Präventionsberaterin mit dem Schwerpunkt Darmgesundheit ausbilden zu lassen.  

Nun begleitet sie als Couch Menschen, die Verantwortung für ihre Gesundheit übernehmen möchten, vermittelt Grundlagenwissen, gesundheitsrelevante Zusammenhänge und zeigt ihren Kunden, wie sie mit minimalem Zeitaufwand im Alltag präventiv ihre Gesundheit nicht nur im Hier und Jetzt, sondern auch zukünftig unterstützen können.

Zudem ist sie Bestseller-Co-Autorin.

Sarah Fritz im Interview

Sarah, wie würdest du dich in 3 Worten beschreiben?

Ich bin emphatisch, loyal und zuverlässig, liebe es, mit Menschen zu arbeiten und bin naturverbunden.

Wie bist du zu dieser Berufung als Präventionsberaterin mit dem Schwerpunkt Darmgesundheit gekommen?  

Der Tod meiner Eltern war der Auslöser für meine Entscheidung, mich als Präventionsberaterin mit dem Schwerpunkt Darmgesundheit auseinanderzusetzen.

Mein Vater ist an Dickdarmkrebs und meine Mutter an Demenz gestorben. Außerdem gibt es innerhalb meiner Familie chronische Erkrankungen wie Lupus und Rheuma. Dazu kam mein eigener Leidensdruck.

Ich litt viele Jahre über an chronischer Verstopfung: Ein immerzu aufgeblähter Bauch und Gewichtszunahme waren die Folge. Außerdem hatten sowohl mein Sohn als auch ich eine Influenza-A-Infektion, von der wir uns nur langsam erholt haben.

All das hat dazu geführt, dass ich mich damit beschäftigt habe, ob es möglich ist, präventiv seine Gesundheit zu unterstützen – und falls ja, wie. 

In der Klinik wird kaum über Prävention gesprochen, da die Patienten in der Regel mit einer Diagnose kommen. Da spricht man dann eher über Therapiemöglichkeiten und stellt Prognosen auf.  

Aus all diesen genannten Gründen habe ich vor drei Jahren beschlossen, private Fort- und Weiterbildung zu diesem Thema zu betreiben.

Die Gesundheit ist zwar immer etwas Ganzheitliches, aber im Laufe der Zeit habe ich nach und nach begriffen und erkannt, dass die Darmgesundheit in unserem Leben eine sehr zentrale Rolle spielt.

Sie entscheidet letztlich darüber, wie gesund und vital wir sind.

Sarah Fritz zu Darmgesundheit

Sarah Fritz zu Darmgesundheit
Was sind die häufigsten Fehler beim Thema Darmgesundheit? Und warum wird deiner Meinung nach die Darmgesundheit oftmals stiefmütterlich behandelt? 

Ich denke, dass es zum einen das mangelnde Wissen über den eigenen Körper ist.  

Es gibt wenige Menschen, die sich mit der Anatomie und Physiologie ihres Körpers auseinandersetzen. Nur etwa 10 % übernehmen Selbstverantwortung für ihre Gesundheit. Hinzukommt, dass der Darm für viele nur ein Ausscheidungsorgan ist. 

Wenn alles einigermaßen funktioniert, sehen die meisten schlichtweg keinen Handlungsbedarf und somit keine Notwendigkeit, präventiv tätig zu werden. 

Warum ist denn die Darmgesundheit so wichtig? 

Viele Jahre über war man der Annahme, dass der Darm nur ein Teil der Gesundheit ist, heute weiß man es besser – er ist die Gesundheit!  

Immerhin sitzen 80 % unserer Immunzellen im Darm. Damit ist dieser im Grunde der Hauptsitz unseres Immunsystems. Eine der wichtigsten Aufgaben des Darms ist es, die zugeführte Nahrung aufzuschließen, zu absorbieren und schädliche Stoffe auszuscheiden.  

Dies sind sehr komplexe Vorgänge, die einen sauberen Darm-Trakt erfordern!  

Wenn man bedenkt, dass jeder zwischen 3 und 6 Kilo Müll im Darm hat und dieser Müll unseren gesamten Körper ausbremst, ist die Darmreinigung unverzichtbar und trägt somit zu einem gesunden Mikrobiom bei.  

Zudem finden noch wichtige Prozesse wie z. B. die Herstellung von Hormonen  
(bis zu 50 %) und Vitaminen im Darm statt.

Es gibt natürlich noch viele weitere Gründe, aber die aufgeführten sind meines Erachtens schon Grund genug, um die Darmgesundheit ernst zu nehmen und präventiv tätig zu werden. 

Ein asiatisches Sprichwort bringt es auf den Punkt: „Der Darm ist das Tor zum Leben.“ 

Sarah Fritz: 3 Tipps zur Darmreinigung /Darmsanierung 

Sarah Firtz und 3 Tipps zu Darmreinigung

Sarah Fritz: Die Angelegenheit ist generell sehr komplex. Aber allgemein empfehle ich in meinen Kursen die 9-Tages-Challenge. 

Dies ist eine sanfte und bewährte Methode, nicht nur den Darm, sondern auch den Körper zu reinigen. Denn wenn die Energieräuber erst einmal erfolgreich entsorgt wurden, kann auch neue Energie entstehen. 

Tipp 1: Ausreichend stilles Wasser trinken (pro 35 Kilo 1 Liter Wasser tgl.) 

Tipp 2: Darmreinigende basische Lebensmittel in den Menüplan integrieren. Das sind beispielsweise Flohsamenschalen, Leinsamen, Haferflocken, reines Aloe-Vera-Gel, Gemüse & Obst.

Außerdem sind ungesunde Lebensmittel wie z. B. Weizenmehl, Zucker, tierische Produkte und Genussmittel zu meiden. 

Tipp 3: Wiederaufbau der Darmflora durch Probiotika entweder als Nahrungsergänzungsmittel oder mittels fermentiertem Gemüse wie z. B. Sauerkraut und Rote Bete. 

Magst du uns eine Case-Study eines deiner Kunden vorstellen? Welches Ergebnis hat er mit deiner Hilfe erzielt? 

Ja, gerne. Da fällt mir sofort der Alexander M. ein. Er ist 40 Jahre jung, selbständig, immer unter Stress und leidet zudem an Übergewicht. Nach dem Kurs berichtete Alexander, dass er nun jeden Tag einen großen Teller gemischten Salat isst, mehr trinkt als zuvor und nach der Arbeit sogar einige Kilometer mit dem Fahrrad fährt.  

Zudem hat Alexander innerhalb von 4 Wochen 8 Kilo ohne eine Diät abgenommen.  

Außerdem fiel ihm auf, dass er jeden Morgen erholt aufwacht und mit mehr Energie in den Tag startet. Ich finde es so toll, dass Alexander durch den Kurs ein Gefühl für gute Ernährung und einen gesunden Lebensstil bekommen hat.

Er hat auch erkannt, dass präventive Gesundheit im Alltag mit minimalem Aufwand möglich ist und wenn ein paar Basics beherzigt werden, kann das Ganze sogar Spaß machen.  

Sarah Fritz: „Erfolg hat etwas mit unserem Mindset und Glaubenssätzen zu tun“

Was sind die wichtigsten Eigenschaften, um beruflich erfolgreich zu sein? 

Die Bereitschaft, seine Komfortzone zu verlassen, finanziell in sich selbst zu investieren, nicht aufzugeben und an sich selbst zu glauben. Was ich auch ganz wichtig finde, ist sich Hilfe zu holen.

Das erspart einem viel Zeit und Stress. 

Welche Person, Mentor oder welches Buch hat dich in deinem Leben am meisten beeinflusst? 

Es gab in den letzten Jahrzehnten natürlich viele Menschen, die mein Leben beeinflusst haben. Aber jetzt, speziell in den letzten 3 Jahren, in denen ich mein Business aufgebaut habe, waren es Tobias Beck, Christian Bischoff, meine Mentorin Gönül Pehlivan und Amata Bayerl.  

Denn Erfolg hat auch etwas mit unserem Mindset und Glaubenssätzen zu tun und diesbezüglich durfte ich von diesen wunderbaren Menschen viel lernen. 

Was war bisher dein größter Erfolg? 

Ein Buchprojekt, das später zum Bestseller wurde, bei welchem ich als Co-Autorin mitwirken durfte. Es war für mich eine enorme Herausforderung, denn ich musste regelrecht meine Komfortzone verlassen. Deshalb macht es mich stolz.

Hast du feste Rituale oder Routinen im Leben? 

Ja, das habe ich und finde es auch wichtig, dass man feste Rituale oder Routinen in seinen Alltag integriert.

Meine Morgenroutine sieht z. B. so aus: Gleich nach dem Aufstehen geht es ins Bad. Dort erfolgt die Zungenreinigung, das Ölziehen und das Zähneputzen, danach mache ich auf dem Balkon an der frischen Luft meine Atemübungen.

Anschließend trinke ich mind. ½ Liter warmes stilles Wasser mit etwas Steinsalz.

Was mir ebenfalls sehr wichtig ist, da ich ein gläubiger Mensch bin, ist es, die stille Zeit einzuhalten und mein Dankbarkeitstagebuch zu führen.  

Welche Marketing-Tools setzt du ein und weshalb? 

Zum einen nutze ich Google als Suchmaschine für schnelle und sehr gut passende Ergebnisse. 

Außerdem ist Canva zu empfehlen. Man kann damit einfach tolle Posts erstellen und hat eine große Auswahl an Vorlagen. 

Instagram verwende ich, um ein jüngeres Publikum anzusprechen. Mittels Facebook hingegen konzentriere ich mich auf ein älteres Publikum. Mit der Kombination aus beiden Netzwerken habe ich somit beinahe alle Altersklassen abgedeckt. 

Zu guter Letzt nutze ich WhatsApp, um kostenlos ins Ausland telefonieren zu können. 

Zu welchen Themen möchtest du dir Fachwissen aneignen und dich weiterbilden? 

Die Orthomolekulare Medizin interessiert mich sehr, dies ist ein äußerst spannendes Thema.    

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