Gesundheit

Corona – geimpft vs. ungeimpft: Wenn die Impfung deine Partnerschaft auf die Probe stellt

Dein Partner ist geimpft, du jedoch nicht? Du fragst dich nun, wie sich das auf die Beziehung auswirkt. Einfach wäre es, zu sagen: „Du hast diese Ansicht, ich jene. Lass uns das akzeptieren und gut ist es.“ Ist leider nicht immer so. Die Corona Impfung sorgt derzeit überall für Gesprächsstoff. Auch in den eigenen vier Wänden. Erfahre in diesem Artikel, wie sich das Thema „Corona – ungeimpft vs. geimpft“ auf uns und unsere Beziehung auswirkt.

Beim aktuellen Thema ist es jedoch so, dass mögliche Auswirkungen der Corona-Impfung umstritten sind und der nicht geimpfte Partner sich deswegen Sorgen macht.

Auch der geimpfte Partner kann Bedenken hinsichtlich des Nichtimpfens haben. Demnach können die Einschränkungen für Nichtgeimpfte dafür sorgen, dass Paare dadurch erschwert gemeinsam verreisen oder andere gesellschaftliche Events nur erschwert genießen können.

Je nach Lebensstil kann das zu einem mehr oder weniger großen Problem werden.

Corona Impfung Beziehung - geimpft vs.ungeimpft

Inwieweit sollen Partner mit unterschiedlicher Meinung das Corona-Impfthema in der Tiefe diskutieren?

Bei Paaren mit stark gegensätzlicher Einstellung ist die hohe Kunst des Umgangs mit Diskussionskompetenz und Konflikten gefragt. Besonders wichtig ist hier, offen in den Dialog zu gehen, um die Gefühle und Argumente des Partners zu verstehen.

Sollte man weiterhin unterschiedliche Ansichten haben, so sind hier Respekt und Akzeptanz gefragt. Denn wenn einer oder beide beginnen, den anderen immer wieder deswegen anzufeinden und einen Streit vom Zaun zu brechen, wird die Partnerschaft darunter leiden und im schlimmsten Fall zerbrechen.

Auch wenn es ein heißes Thema ist, sollte man überlegen, ob es das wert ist, eine vielleicht gute Beziehung aufs Spiel zu setzen. Wer will, findet Lösungen, damit umzugehen.

Das bedeutet beispielsweise, dass beide Seiten sich darauf einigen, nur noch in dem Fall über das Thema zu sprechen, wenn beide im Alltag damit konfrontiert sind und eine Lösung gefunden werden muss.

Das kann sein, dass man essen gehen möchte und der nicht geimpfte Partner muss sich dafür testen lassen. Dabei sollten beide auf der Sachebene bleiben und keine Grundsatzdiskussion führen.

Soll ich den Partner überreden, sich (nicht) impfen zu lassen?

Es wäre leichter, wenn beide in dieser Angelegenheit das Gleiche tun würden – so denken sicherlich viele Menschen, die in einer Partnerschaft sind.

Daher könnte man vielleicht darüber nachdenken, den anderen zu überreden, es einem selbst gleichzutun, also sich impfen zu lassen oder dies nicht zu tun.

Nur: Was hat das mit Respekt und Akzeptanz des anderen zu tun? Dies sind wichtige Grundlagen einer guten Beziehung.

Frage dich bitte, wie du dich fühlen würdest, wenn du dich zu etwas überreden lässt, dass deinen Werten völlig widerspricht. Eventuell würdest du anfangs noch dahinter stehen, weil du es aus Liebe getan hast.

Du würdest es dann vor dir selbst rechtfertigen und hoffen, damit klarzukommen. Doch etwas später kommt die Kehrtwende. Es stellen sich Folgen deines Handelns ein, du fühlst dich immer unwohler mit dieser Entscheidung und letztendlich wirfst du es dem Partner vor.

Dies kann sogar zur Trennung führen, wenn du für ihn oder um des lieben Friedens Willen eine schwerwiegende Entscheidung getroffen hast, die sich später für dich als falsch herausstellt.

Des Weiteren ist es von Bedeutung, Einwände und Bedenken des Partners ernst zu nehmen, wenn man für sich selbst eine Entscheidung trifft, die sich auf den anderen auswirken kann.

Es ist bekannt, dass bei Impfungen generell und insbesondere bei der Corona-Impfung die Emission von Spike Proteinen befürchtet werden.

Diese können sich negativ auf den ungeimpften Partner auswirken. Sollte also ein Partner sich impfen lassen wollen, so ist es im Sinne von Respekt und Rücksichtnahme angebracht, vorher darüber zu sprechen, um gemeinsam den Umgang damit abzuklären.

Geht es im Streit überhaupt um die Corona-Impfung?

Geht es im Streit überhaupt um die Corona-Impfung

Dir ist wahrscheinlich bereits folgendes bekannt: Wenn Beziehungspartner streiten, geht es meist um etwas ganz Anderes als das, worüber gerade gestritten wird.

So ist man vielleicht schon einige Zeit lang unzufrieden, weil man zu wenig Aufmerksamkeit bekommen hat. Da bietet sich ein Thema als gute Gelegenheit, Dampf abzulassen. Doch eigentlich möchte man doch nur gesehen, geliebt und in den Arm genommen werden.

Ein anderes Szenario kann sein, dass man im Streit gegen die Andersartigkeit des Partners vorgehen möchte, anstatt ihn als Mensch mit einer anderen Meinung oder mit anderen Eigenschaften zu sehen. Andersartigkeit bringt auch immer eine Bereicherung mit sich, sofern man sich darauf einlässt.

Es kann auch um Beziehungsfragen gehen, die man sich über den Partner stellt und mit ihm noch nicht geklärt hat. Das kann folgendes sein:

  • Kann ich mich auf ihn verlassen?
  • Nimmt er meine Ängste ernst?
  • Können wir gemeinsam Krisen durchstehen?
  • Steht er mir bei oder wendet er sich von mir ab?

Bei so heiß diskutierten Themen wie Corona und die Impfung kann die Beziehung schon ganz schön auf dem Prüfstand stehen. Dies allerdings ist auch eine Chance für eine größere Weiterentwicklung. Jede erfolgreich gemeisterte Krise führt zu mehr Verbundenheit.

Muss man in der Beziehung immer gleicher Meinung sein?

Es wünscht sich wohl jedes Paar fortwährende Harmonie. Doch die Konflikte sind es, die uns miteinander wachsen und auch zusammenwachsen lassen.

So gesehen ist es gar nicht von großem Vorteil, immer und überall gleicher Meinung zu sein. Dadurch lernt man andere Sichtweisen kennen, man lernt für sich neues – vorausgesetzt, man ist offen, die Denkweise des anderen kennenzulernen.

Einfühlungsvermögen und Akzeptanz sind hier sehr wichtig. Wenn man offen bleibt und die andere Sicht des Partners nicht gleich im Keim erstickt, eröffnet sich eine andere Welt, die sehr bereichernd sein kann.

Wie kann die Partnerschaft trotz stark gegensätzlicher Meinung bestehen bleiben?

Partnerschaft trotz stark gegensätzlicher Meinung bestehen bleiben

In einer guten Partnerschaft, in der man sich gesehen, sicher und geborgen fühlt, die von Wertschätzung, Respekt und Akzeptanz getragen ist, sollte auch die eine oder andere stark gegensätzliche Meinung keine Bedrohung darstellen.

Grundsätzlich ist es sehr wichtig, eine gute Streitkultur zu entwickeln und Grenzen zu kennen. Man sollte nie im Streit etwas sagen oder tun, das dem anderen gegenüber respektlos ist.

Wenn man zu sehr unter die Gürtellinie geht, so nagt das nach und nach an der Beziehung.

Achtsamkeit hilft auch. In jeder Diskussion sollte man sich so weit beobachten, dass man – bevor man zu emotional wird – rechtzeitig eine Pause einlegt.

Andernfalls schaukelt es die Emotionen hoch und man endet in einem handfesten, fiesen Streit, in dem es dann gar nicht mehr um das eigentliche Thema geht.

Denkt auch immer wieder daran, warum ihr zusammen seid. Ihr habt sicherlich gute Gründe dafür. Wenn also einer der beiden das Thema „Corona-Impfung“ wieder einmal anschneidet, könnte man darauf antworten:

„Es ist doch alles dazu schon gesagt. Wir kommen derzeit nicht auf einen Nenner, doch wir möchten zusammen bleiben. Also schauen wir, was die nächste Zeit so bringt, und wenn einmal Diskussionsbedarf besteht, suchen wir gemeinsam nach einer Lösung.“

Über die Verfasserin

Pamela Lauren

Pamela oder Pam Lauren macht für Menschen das Leben und ihr Business schöner.

Einerseits mit ihren Businessservices in den Bereichen Grafik, Text, Websites und Social Media – andererseits mit Kunstwerken (Acrylgemälde und Fotografien).

Auf ihrem Blog findest du Beiträge zu Lebensthemen rund ums Wohlfühlen, für Erfolg in allen Lebenslagen.

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  1. […] diesem Thema habe ich für das Business Magazin „MiaBoss“ einen Gastartikel […]

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