Adriana Lichtenstein, innere Ruhe, Loslassen, Coach, Mallorca

Wann hast du das letzte Mal so einfach gar nichts getan? Erinnerst du dich noch? Wann hast du eine absolute innere Ruhe gespürt?

Ist es nicht eher so, dass du von früh morgens bis spät abends beschäftigt bist, einfach funktionierst und irgendwann erschöpft ins Bett fällst?

Ist es nicht auch so, dass du am nächsten Morgen weniger frisch, energievoll und hoch motiviert startest, sondern eher müde, schwerfällig und kraftlos?

Du wirst mit so vielen Aufgaben täglich überhäuft, dass du dich die meiste Zeit mit deiner hektischen Außenwelt befasst und etwas ganz Wichtiges vergisst. Deine innere Welt.

Deine Außenwelt kann wunderschön, kunterbunt und voll von grandiosen Erlebnissen sein. Sie kann aber auch weniger malerisch und eher durch Stress, Unruhe, Enttäuschung, Wut und Angst geprägt sein.

Wie sie auch sein mag, lebst du nur in deiner Außenwelt, förderst du auch nur dein Außen.

Deine innere Welt aber verkümmert, ganz leise und traurig. Du verlierst den einst so wertvollen Zugang zu ihr. Und im schlimmsten Fall vergisst du sie ganz durch andauernde Trennung.

Getrennt durch einen Schleier, der zwischen euch schwebt. So fehlt dir deine Basis, ein starkes Zentrum. Ein Zentrum, welches dir fehlt, um deine innere Ruhe zu bewahren.

Was kann passieren, wenn du mit ständiger Unruhe lebst?

Ständige negative wie auch positive Gedanken und körperliche Unruhe können zu mentaler Erschöpfung und körperlichen Zusammenbrüchen führen, auch bei dir.

Und, wenn du jetzt denkst, ach das trifft mich doch eh nicht, dann hör jetzt einmal genau in dich und deinen Körper.

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Hör dir selbst zu. Lausche deinen eigenen Worten und Gefühlen.

Bist du sehr müde am Morgen, obwohl dein Schlaf gemessen an der Anzahl der Stunden rein theoretisch vollkommen ausreicht, um fit zu sein? Spürst du deinen Körper nach dem Aufstehen? Hast du vielleicht schon länger Rückenprobleme? So ein bisschen im unteren Rücken? Oder eher in der Brustwirbelsäule? Verträgst du dein Essen ohne Weiteres?

Oder reagiert dein Verdauungssystem gerade sehr empfindlich? Wird dir schnell übel, wenn du etwas isst? Was spricht deine Haut? Möchte etwas an die Oberfläche und zeigt sich durch unerwünschte Irritationen? Kannst du gut sehen?

Oder verschwimmt die Welt an stressigen Tagen einfach so vor deinen Augen? Weißt du was Augenzucken ist?

Hör genau hin und sieh auch genau hin. Denn in der Hektik des Alltags geht dir so mancher Hinweis deines Körpers ganz schnell verloren.

Alles in unserer Welt verlangt nach Maß, auch die Gedankenwelt und erst recht dein Körper.

Die Menge macht das Gift.

Den andauernden Stress für Körper und Geist kannst du mit einer „schleichenden Vergiftung“ gleichsetzen. Sie kommt ganz still und leise, sanft und unerwartet. Doch ihre Auswirkungen sind explosionsartig, heftig und manchmal leider irreparabel.

Ist es das wert zu riskieren? Ich glaube nicht. Und ich denke, du siehst das wie ich.

Lass los und werde frei, adriana lichtenstein

Was also kannst du tun?

Finde deine innere Ruhe und deinen Frieden für Geist und Körper.

Das mag so endlich und abschließend klingen. Doch es ist genau das, was dir ein beständiges Energielevel und damit auch eine gute bis sehr gute Leistungsfähigkeit bringt.

Es ist genau das, was für deine Gesundheit, dein Wohlbefinden und für wahres Glück sorgt.

Deine nächste Frage lautet, wie finde ich meine innere Ruhe und meinen Frieden in dieser so chaotischen, schrillen und lauten Welt?

Einen Zustand der Ruhe für deinen Geist erreichst du, indem du dich von dem ständigen Streben nach mehr löst. Überlege dir gut, ob du ein ständiges höher, weiter und Schneller wirklich brauchst.

Einen Zustand des inneren Friedens für deinen Körper erreichst du, indem du dich vom hektischen Tun befreist, deine innere Unruhe besänftigst.

So bewahrst du dir wertvolle Energie. Du schützt dich vor mentaler und körperlicher Erschöpfung.

Das klingt natürlich gut, denkst du dir. Doch die Frage der Umsetzung steht jetzt ganz groß im Raum. Du fragst dich natürlich, wie du das schaffen kannst.

Der erste Schritt ist schon getan, denn du hast erkannt, dass du aktiv werden solltest. Du nimmst diesen Konflikt zwischen deiner Außenwelt und deiner Innenwelt an.

Du hast die Entscheidung getroffen, etwas zu tun, aktiv zu werden. Du bist jetzt offen für Veränderung. Du bist sozusagen aus einer Starre erwacht.

Der zweite Schritt ist, dir über dein Ziel klar zu sein. Du möchtest diese Tür nach innen ein Stück weit wieder öffnen? Du möchtest wieder bei dir selbst ankommen? Du möchtest deine innere Ruhe finden?

Das sind Ziele, die, wie sagt man so schön, eine Hin zu-Motivation haben. Hin zu-Motivationen sind viel effektiver als Weg- von-Motivationen, beispielsweise, du möchtest weniger Stress.

Der dritte Schritt und da beginne ich bei meinen Kunden sehr gerne, ist die körperliche Entspannung, das Lösen von Anspannungen. Körper und Geist sind zwei unterschiedliche Dinge, in der Behandlung von inneren Konflikten, für mich jedoch untrennbar.

Du kennst Yoga, Autosuggestion oder andere Entspannungsmethoden für deinen Körper? Worauf wartest du? Leg los und finde regelmäßig deine Ruhe in einer tiefen Entspannung.

Daneben kannst du sehr von kleinen Ruhepausen im Alltag profitieren. Sie wirken Wunder. Du weißt schon, dass wir Wunder nur Wunder nennen, weil wir damit nicht rechnen und nicht, weil sie wirklich unmöglich sind?

Was gibt es denn für kleine Auszeiten, die dir zu mehr innerer Ruhe verhelfen?

Adriana Lichtenstein Yoga

Das sind Ruhepausen wie:

  • Ein paar Minuten in der wundervollen Natur. Ein Park, eine Grünfläche, ein Garten, eine Wiese. Hauptsache du genießt die Schönheit und Ruhe der Natur. Lass dein Mobiltelefon am besten gleich zu Hause oder schalte es in den Flugmodus.
  • Ein paar Yogaübungen machen, Atemübungen, oder andere sanfte Bewegungsformen.
  • Dich einfach mit einer Tasse leckerem Tee auf die Couch setzen und genießen.
  • Ein angenehm heißes Bad nehmen.
  • Die Lieblingsmusik durch dein Zuhause ertönen lassen und gerne sanft dazu bewegen. Nicht zu dynamisch, denn es soll eine Ruhepause bleiben.

Und jetzt habe ich noch eine meiner Lieblingsübungen für dich. Sie hilft dir vor allem deinen Geist zu beruhigen. Ich habe sie in einem Buch gefunden und dadurch das erste Mal so richtig bewusst wahrgenommen, wobei ein jeder von uns schon von ihr Gebrauch gemacht hat.

Zumindest mit großer Wahrscheinlichkeit in der Kindheit. Doch mit der Hektik des Alltags geht diese Übung oft verloren. Sie heißt „Ganz und gar nichts tun.“

Vielleicht runzelst du jetzt die Stirn. Du denkst, das ist doch einfach. Aber so einfach ist das nicht, nicht mehr. Denn als Multitasking und Social Media-Generation sind wir an ständige Präsenz und Aktivität gewöhnt.

Selbst beim Wandern müssen wir unsere Schritte von einer Hightech-Uhr mitzählen lassen. Auch kommt es oft vor, dass der geliebte Filme-Abend ganz schnell zu einem „Ich-check-mal-nebenbei-meine-ganzen-Social-Media-Profile- und-lass-mich-vom-TV-berieseln“ Abend wird.

Du siehst, ganz so einfach, wie es klingt, ist es nicht.

Wie funktioniert das jetzt mit dem „Ganz und gar nichts tun“?

Es gibt zur Umsetzung nur eine einzige Regel:

Stelle jegliche Aktivität ein.

Bereite dich darauf vor, indem du alle möglichen Störungen von vornherein ausschaltest. Dein Mobiltelefon, das Festnetztelefon, die Haustürklingel, deine Kinder, deine Lebensgefährten, der Paketdienst.

Alle dürfen dir jetzt ein paar Minuten ausschließlich für dich gönnen. Nimm dir diese Minuten. Sorge für absolute Ruhe.

Schließe dann deine Augen und bewege dich so wenig wie möglich. Dein Atem fließt, ganz ruhig und ganz entspannt.

Du liest nicht.

Du sprichst nicht.

Du hörst keine Musik.

Du schläfst nicht.

Du ruhst dich einfach aus.

Dein Körper und dein Geist ruhen.

Etwas darfst du doch dabei tun. Dich beobachten. Wie fühlt sich dieses Nichtstun an? Wie wirkt es sich auf deinen Körper, deine Gedanken, deinen Geist aus?

Wie lang brauchst du, um ruhig zu werden? Fällt es dir schwer nichts zu tun? Oder wirst du die ersten Versuche sogar eher unruhig?

Ist es wirklich möglich durch eine so einfache Übung langfristig deine innere Ruhe zu finden?

Die Übung macht den Meister. Wie bei allen Übungen kommt es hier auf die Wiederholungen, das Training an.

Je öfter du diese Übung für ein paar Minuten in deinen Alltag integrierst, desto schneller kommst du zur Ruhe und desto tiefer entspannst du mit der Zeit.

Jetzt hast du von mir nicht nur einen Tipp bekommen und doch weißt du sicher aus eigener Erfahrung, dass es mit dem Lesen eines Artikels nicht getan ist.

Bist du gestresst von Wut, Angst und Enttäuschung und lebst ein energieraubendes, ruheloses Leben? Dann nimm diesen Artikel gerne als Motivation. Triff noch heute deine Entscheidung.

Möchtest du weiterhin von Tag zu Tag sehr viel Kraft in Emotionen stecken, die dich an deine Grenzen bringen oder möchtest du deine innere Ruhe zurück und entspannter, gesünder und glücklicher leben? Es ist deine Entscheidung und allein du übernimmst die Verantwortung dafür.

Wer bin ich und wie kann ich dich dabei unterstützen deine innere Ruhe zu finden?

Mein Name ist Adriana Lichtenstein und ich habe selbst einen kraftraubenden Lebenswandel hinter mir, der mir unzählige Male meine Augen geöffnet hat.

Ich habe viele Jahre daran gearbeitet, loszulassen von all den Glaubenssätzen, Denkmustern und negativen Erfahrungen, um mich selbst zu befreien.

Heute kann ich wirklich behaupten, dass ich schon viel innere Ruhe empfinde. Natürlich gibt es Situationen, die auch mich herausfordern und manchmal sogar auf die Palme bringen.

Aber durch meine jahrelange Praxis, durch meine Erfahrung als Yogalehrerin und durch mein Coaching wissen, weiß ich in diesen schwierigen Situationen zu reagieren und kann so schneller zu meiner inneren Ruhe zurückfinden. Eine Fähigkeit, die ich gerne mit dir teile.

Adriana Lichtenstein Mindset Coach

Mia Boss Interview mit Adriana Lichtenstein

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Danijela Veselinovic
Danijela ist die kreative Kraft, die sich liebevoll um die Formatierung der Beiträge, Interviews und Gastartikel kümmert. Außerdem schreibt sie selber tollen Content für MiaBoss und ist als Marketingassistentin die erste Ansprechpartnerin für neue Autoren und Social Media Fragen.

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