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Beruht die Netflix Serie „Das Damengambit“ auf einer wahren Geschichte?

Einer der coolsten Serien auf Netflix 2020. Das Damitgambit mit Anya Taylor-Joy! Schon gesehen? Die Frage, die sich nach der Serie alle stellen:

Beruht „Das Damengambit“ auf einer wahren Geschichte?

Im „Das Damengambit“ geht es um die elektrisierende Geschichte des Aufstiegs eines jungen Schachphänomens. Eine verarmte Waise erfährt hierbei vom Hausmeister ihres Waisenhauses etwas über dieses Spiel.

Die Waise Beth Harmon, gespielt von Anya Taylor-Joy wird durch ihre Genialität und der Entschlossenheit gepaart mit einer Menge selbstzerstörerischen Verhaltensweisen zu einem international berühmten Schachstar.

Vom LIFE-Magazin profiliert wird sie in die ganze Welt gebracht und begeistert Schach Fans so weltweit. Doch basiert das „Gambit der Königin“ wirklich auf einer wahren Begebenheit?

Anya Taylor-Joy, Das Damengambit, Foto von Gage Skidmore

Credits https://www.flickr.com/photos/gageskidmore/

The Queen’s Gambit spielt in den 1960er Jahren. Nach dem Tod ihrer Mutter wächst Elizabeth „Beth“ Harmon in einem Waisenhaus auf. Bald schon findet sie für sich zwei Möglichkeiten, um mit diesem Schmerz umzugehen.

Schach in Kombination mit Beruhigungsmitteln. Zusammen eine optimale Flucht aus der schmerzhaften Realität, durch die sie auch aus ihrem verarmten Zustand ausbrechen kann.

Mit Hilfe des Hausmeisters und ihrem Mentor Herrn Shaibel und ihrer Adoptivmutter Alma nimmt sie an einer Reihe von Schachturnieren teil. Beth schlägt hierbei eine ganze Reihe etablierter männlicher Spieler und wird zu einer wahren Faszination. Sie schafft es auf sie internationale Ebene, fühlt sich aber stets von ihrer Abhängigkeit belastet.

Ist Beth eine reale Person? Beruht es auf einer wahren Begebenheit?

Doch nun wollen wir wissen, war Beth eine reale Person? Beruht das Gambit der Königin auf einer wahren Begebenheit?

Leider nein. Der Film auf Netflix ist lediglich eine Adaption des gleichnamigen Romans von Walter Tevis. Der Roman wurde mehrfach für die Darstellung des Schachs gelobt, ist aber eine vollkommen originelle Geschichte.

Weder eine Beth Harmon noch eine Elizabeth Harmon war je existent. Sie sind reine Fiktion. Nichtsdestotrotz ist es ein schöner Gedanke, dass es eine weibliche Schachlegende der 1950er Jahre gegeben hätte.

Wunderkinder wie Beth gab es jedoch immer. Und diese standen dementsprechend auch in der Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit. Bobby Fischer, Boris Spassky und Anatoly Karpov waren beispielsweise berühmte Großmeister die Tevis für seine phänomenale Arbeit in Form des Romans beeinflussten und inspirierten. Jedoch wurde keiner von ihnen in den eigentlichen Text aufgenommen.

Inspirieren ließ er sich also, schrieb seinen Roman allerdings als reine Fiktion.

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