Christina Schmautz, Genius Report, human design, 64 Gene Keys

Seit über zwölf Jahren begleitet Christina Schmautz als Mentorin und Coach Frauen und angehende Unternehmerinnen dabei, ihre Selbstzweifel über Bord zu werfen, über sich selbst hinauszuwachsen und sich mit ihrer unverwechselbaren Expertise authentisch und erfolgreich auf dem Markt zu etablieren.

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Authentisch zu sein und die unverwechselbare Einzigartigkeit in den Mittelpunkt des eigenen Unternehmens zu rücken, ist ihre ganz große Motivation, denn das Motto „Fake it until you make it!“ hat für sie noch nie funktioniert. Sie weiß: Menschen sehnen sich nach echten Menschen und vertrauensvollen Verbindungen – auch und gerade in Geschäftsbeziehungen.

Christina Schmautz über Sichtbarkeits-Strategie, gutes Selbstvertrauen aufbauen und mit Expertise authentisch etablieren

Sie spricht über die Sichtbarkeit der digitalen Reichweite auf authentische Art und Weise aufzubauen und wie wir unsere Selbstzweifel über Bord werfen.

Beschreibe Dich bitte mit drei Worten
  • Humorvoll 
  • Klar 
  • Wertschätzend
Hast Du feste Rituale oder Routinen im Leben?

Meine Morgenroutine ist mir sehr wichtig.

Ich bin ein früher Vogel und starte am liebsten mit Wasser, Grüner Lichtkraft, lesen oder Podcasts und einer Stunde Yoga- und Dehnungsübungen in den Tag. Das ist auch der Grund, warum ich vor 10 Uhr selten Termine vereinbare.

Was genau tust Du und wie hilfst Du dadurch anderen?

Christina Schmautz: Ich arbeite vor allem mit Solo- und Kleinunternehmerinnen, die sich bereits ein Business aufgebaut haben, aber sich schwertun, ihre Sichtbarkeit und digitale Reichweite auf authentische Art und Weise aufzubauen.

Meine Kundinnen sind meist sensitiv, beziehungsorientiert und von den vielen Strategien da draußen überfordert. „Lautes Marketing“ ist ihnen ein Graus, sie finden es einfach nur nervig und anstrengend.

Deshalb sind sie auf der Suche nach einer individuellen, für sie stimmigen Sichtbarkeitsstrategie, für die sie sich weder verbiegen, noch ihre Werte verraten müssen. Sie wünschen sich eine solide Basis, die ihnen Klarheit,  Struktur und Selbstvertrauen gibt.

Eine stimmige Strategie ist allerdings nur die eine Seite der Medaille.

Gerade bei Themen wie Sichtbarkeit und Erfolg tauchen die größten Hemmschuhe und Stolpersteine aus dem Nichts auf: Oftmals fehlt nämlich gar nicht das Knowhow in Sachen Sichtbarkeit, sondern Selbstzweifel, Glaubenssätze und lähmender Perfektionismus rennen die Show und sabotieren den eigenen Erfolg.

Diesen Themen gehe ich gemeinsam mit meinen Kundinnen auf den Grund, denn nur wenn das Fundament im Inneren stimmt, kann das Unternehmen im Außen wachsen und florieren.

Hieraus hat sich über die Jahre mein einzigartiger Ansatz entwickelt, den ich angepasst auf das Bedürfnis meiner Kundinnen mit dem Human Design System, dem Genius Report und den Genekeys kombiniere.

Diese ganzheitliche Herangehensweise befähigt meine Kundinnen, nicht nur Klarheit über ihre Einzigartigkeit und ihren Fähigkeiten zu erlangen, sondern auch ihre Stolpersteine und Schattenthemen zu identifizieren, diese dauerhaft aus dem Weg zu räumen, um sich mit ihrer Expertise zu zeigen und sich mit ihrer stimmigen Strategie auf dem Markt zu etablieren.

Christina Schmautz, Sichbarkeit, Selbstzweifel

Über tausend Frauen habe ich bisher auf ihrem Weg zu mehr Selbstvertrauen, Sichtbarkeit und Erfolg unterstützt, begleitet und inspiriert.

Wie bist Du zu dieser Berufung gekommen?

Christina Schmautz: Als Diplom-Verwaltungswirtin und Teilprojektleiterin unterschiedlicher HR-Projekte war ich schon immer für und mit Menschen tätig, um Prozesse zu optimieren, lösungsorientierte Konzepte zu entwickeln und vor allem umzusetzen.

Durch meine Weiterbildungen zur psychologischen Beraterin, Laufbahn -beraterin, Trainerin und Coach kam ich in die Beratung, zur Erwachsenenbildung und habe über mehrere Jahre Frauen in beruflichen, wie persönlichen Veränderungsprozessen begleitet.

Ich bin überzeugt davon, dass wir den meisten Impact auf dieser Erde kreieren, wenn wir das, wofür wir hier sind, zum Wohle aller zum Ausdruck bringen.

Das heißt, dass wir all unsere Fähigkeiten und Talente leben, aber auch die noch in uns schlummernden Potenziale entwickeln. Für mich ist das die wichtigste Basis für ein erfülltes Leben voller Freude!

Christina Schmautz über Selbstzweifel und authentische Expertise

Was sind die häufigsten Stolpersteine, wenn man beginnt, sich mit seiner Expertise authentisch auf dem Markt zu etablieren?

1. Fehlende Klarheit über die eigenen Angebote

Viele angehenden Unternehmerinnen tun sich schwer, ihre Angebote klar und einfach zu formulieren, und zwar so, dass es der Interessent und potenzielle Kunde auch versteht.

Sie eiern herum und brauchen viel zu lange, um Menschen zu erklären, was sie tun. Andere wiederum rasseln hölzern ihren auswendig gelernten Elevator Pitch hinunter, aber man spürt keine energetische Verbindung und Begeisterung für ihr Angebot.

Die Kunst ist, das Angebot auf das „Zielgruppe-Problem-Angebot-Ergebnis“ herunterzubrechen und es kurz und knackig zu verpacken, wie zum Beispiel so:

Viele angehenden Solo- und Kleinunternehmerinnen (Zielgruppe) fühlen sich überfordert und tun sich schwer, sich authentisch und selbstbewusst auf dem Markt zu präsentieren, um ihr Business dauerhaft auf Erfolgskurs zu bringen (Problem).

Mit meinem einzigartigen Selbstvertrauen! Sichtbarkeit! Erfolg!-Programm (Angebot) gewinnen diese nicht nur Klarheit über ihre Einzigartigkeit (Ergebnis 1), sondern identifizieren und eliminieren ihre Erfolgshürden (Ergebnis 2), um sich mit ihrer unverwechselbaren Expertise und einer stimmigen Strategie authentisch und selbstbewusst auf dem Markt zu platzieren (Ergebnis 3) und ihr Unternehmen wachsen zu lassen (Ergebnis 4).

2. Automatisieren statt individualisieren

Automatisierung ist total hip, denn schließlich wird uns ständig eingeredet, dass es uncool ist, Zeit gegen Geld zu tauschen. Ich sehe das anders, vor allem dann, wenn man sich noch in der Aufbauphase seines Unternehmens befindet.

Gerade zu Beginn setzen viele bereits auf vollautomatisierte Prozesse (z. B. FB-Werbung – Freebie – E-Mail-Sequenz – Webinar – Strategiegespräch / Angebot), ohne sich überhaupt auf dem Markt etabliert oder einen Tribe von begeisterten Fans und potenziellen Kunden aufgebaut zu haben.

Dieser Schuss geht oftmals nach hinten los, da die Bedürfnisse der Zielgruppe meist nicht ausgiebig erforscht wurden und das Vertrauen zum Kunden noch fehlt, damit dieser wirklich bereit ist, sich auf eine gemeinsame Zusammenarbeit einzulassen.

Natürlich kommt es immer auf die jeweilige Zielgruppe an, aber die Menschen, mit denen ich arbeite, sind bewusst und achtsam unterwegs und haben keine Lust auf standardisierte Inhalte.

Mir ist es zum Beispiel wichtig, meine Termine für Gespräche persönlich zu vereinbaren.

Ich nutze diesen Erstkontakt schon für die Herstellung einer Beziehung und kann bereits im Vorfeld an Kollegen weiterempfehlen, wenn ich das Gefühl habe, dass ich nicht die Richtige für diesen Kunden bin.

Wenn es Dir ähnlich geht, mein Tipp für Dich:

Baue eine echte Verbindung und Beziehung zu deiner Zielgruppe auf. Sei ein Mensch, kein Bot. Sei nahbar und überrasche deine Fans mit individuellem Content und damit, dass du dir wirklich Zeit für ihre Anliegen nimmst.

3. Copy-Paste-Marketing

Authentisches Beziehungsmarketing ist auf dem Vormarsch, die Zeit des Marketings von der Stange glücklicherweise auf dem absteigenden Ast.

Emotionales Storytelling hat die „Reich-über-Nacht-Slogans“ abgelöst und alles richtet sich auf individuelle Marketingstrategien aus.

Ich nutze das Human Design und die Genekeys, um mit meinen Kunden die passende Strategie für ihre einzigartige Sichtbarkeit zu erarbeiten, weil ich weiß, dass jeder Typ seine eigenen „Business-Marker“ hat.

Diese geben ihm nicht nur wichtige Impulse für sich selbst, sondern vor allem klare Hinweise für die Positionierung und das Marketing, denn nur dann, wenn das Marketing mit dem Selbstausdruck in Übereinstimmung ist, kann das Business erfolgreich sein.

3 Tipps, die angehende Unternehmerinnen umsetzen sollten, um ihre Selbstzweifel über Bord zu werfen und ein gutes Selbstvertrauen zu entwickeln.
1.Die eigene Einzigartigkeit erforschen & Schattenthemen bearbeiten

Selbstzweifel kommen nicht einfach so daher. Meist sind sie ein Ausdruck hinderlicher Glaubenssätze. Manchmal tarnen sie sich auch unter dem Mäntelchen des Perfektionismus.

Gerade Frauen leiden oft am sogenannten „Impostor-Syndrom“, dem Hochstapler-Syndrom.

Sie haben das Gefühl, und zwar trotz offensichtlicher Beweise für ihre Fähigkeiten, dass sie sich ihren Erfolg erschlichen, diesen nicht verdient haben und irgendwann jemand entdecken könnte, dass sie eigentlich nichts drauf haben.

Diese Selbstsabotageprogramme sind oftmals so tief sitzend, dass sich ein Blick „hinter die Kulissen“ lohnt. Nichts ist nämlich befreiender, als dem Ursprung auf die Schliche zu kommen, diesen zu bearbeiten und neue Erfahrungen zu sammeln, die die alte Festplatte löschen.

An dieser Stelle ist es mindestens ebenso notwendig, sich intensiv mit den eigenen Fähigkeiten, Gaben und Talenten auseinander zu setzen. (Nein, das kann eben nicht jeder!)

Mit der Selbstbewertung endgültig Schluss zu machen, die eigenen Fähigkeiten wertzuschätzen und den Selbstsabotagemodus offline zu setzen, ist der Gamechanger in Sachen Selbstvertrauen.

2. Neue Erfahrungen sammeln, auch wenn es ungemütlich wird

Wir erwarten immer, dass sich die Dinge erst gut anfühlen müssen, damit wir sie tun können. Doch Dein Selbstvertrauen kann nur in dem Maße wachsen, wie Du bereit bist, neue Erfahrungen zu machen.

Mutig bist Du erst dann, wenn Du Dinge tust, trotz Deiner Unsicherheit und Deinen Ängsten!

Wenn Du an Dir arbeitest und Dir Deine Blockaden und Glaubenssätze bewusst machst, transformierst oder auflöst, wird es sich nicht direkt total flauschig anfühlen, Dich Deinen Herausforderungen zu stellen.

Wir müssen neue Erfahrungen im «real life» sammeln, um die Festplatte zu überschreiben, ein neues Gedankenmuster zu etablieren, um es schließlich auch zu verkörpern, das heißt, es mit jeder Zelle auszustrahlen.

3. Mut zur Verletzlichkeit

Viele denken, dass es eine Schwäche ist, sich selbst verletzlich zu zeigen. Dabei ist das Gegenteil der Fall – denn wenn andere das tun, finden wir das meist extrem mutig, oder?

Um unsere Verletzlichkeit zu kaschieren, müssen wir innerlich „aufzurüsten“, die Mauern und Barrieren hochziehen, uns schützen: Vor unseren Ängsten, vor der Ablehnung und der vermeintlichen Kritik der anderen.

Dadurch schiessen wir uns allerdings erst recht ins «Aus».

Wir kappen nämlich nicht nur die Verbindung zu uns selbst, sondern auch die Verbindung zu anderen Menschen, zu Zuhörern, Mitlesern, Interessenten und potenziellen Kunden.

Ich bin in den Anfängen meiner Vollzeit-Selbständigkeit zwei Monate lang wie ein toter Käfer auf der Couch gelegen. Von Selbstzweifeln zerfressen und ich wusste nicht, wie ich da rauskommen sollte.

Bis ich mir vorstellte, was ich einem Kunden an die Hand geben würde, wenn er mit diesem Problem zu mir käme. Und ich begann, darüber zu schreiben.

Mit dem Mut zu dieser Herausforderung und meiner Verletzlichkeit zu stehen und darüber zu schreiben, begann damals vor über vier Jahren mein Weg in die Sichtbarkeit.

Mach es dir immer bewusst:

Deine Verletzlichkeit ist der Ort, wo die tiefste Liebe, Lebensfreude und Verbundenheit zu uns und anderen entsteht: Hier findet die wahre Magie im Leben statt!

Magst Du uns eine Case-Study einer Deiner Kundinnen vorstellen? Welches Ergebnis hat sie mit Deiner Hilfe erzielt?

Christina Schmautz: Da gibt es wunderbare Beispiele, aber eines ist mir sehr eindrücklich hängen geblieben.

Karina ist eine sehr erfolgreiche Offline-Unternehmerin und generierte ihre Kunden über Empfehlungen. Marketing war nicht nötig. Ihr Ziel war es, sich mittelfristig ein zweites Standbein im Online-Bereich aufzubauen, mit dem sie jederzeit ortsunabhängig arbeiten kann.

Da aber Marketing und strategische Sichtbarkeit für sie nie notwendig war, tat sie sich unglaublich schwer, sich auf Social Media zu präsentieren. Genauer gesagt tat sich nicht nur schwer damit, sie hatte regelrechten Widerstand und null Bock darauf, obwohl sie wusste, dass daran kein Weg vorbei führen würde.

In unserer Zusammenarbeit platzte ganz schnell der Knoten. Sie kam den tieferen Gründen ihres Widerstands auf die Schliche.

Gemeinsam entwickelten wir mit dem Human Design und den Genekeys ihren ganz individuellen Ausdruck und eine stimmige Strategie. Sie begann kreativen Mehrwert für ihre Zielgruppe zu erstellen, warf die Zweifel über Bord und legte mutig los.

Nach nur zwei Wochen begannen Menschen mit ihr regelmässig zu interagieren und nach drei Monaten hatte sie die ersten Anfragen für ihr Online-Angebot.

Es ist für mich immer wieder berührend, was möglich ist, wenn Menschen Zweifel gegen Mut tauschen und einfach loslegen.

Das sind die Ergebnisse, die mich zutiefst erfüllen.

Was sind die wichtigsten Eigenschaften um beruflich erfolgreich zu sein?
  • Liebevoller Fokus auf sich selbst, das eigene Ziel und die Vision.
  • Die Bereitschaft, dran zu bleiben, auch wenn die Selbstzweifel Samba tanzen.
  • Neugier und der mutige Schritt (ein Blick reicht nicht) über den Tellerrand hinaus.
Christina, welche Person, Mentor oder welches Buch hat Dich in Deinem Leben am meisten beeinflusst?

Ich habe unzählige Bücher gelesen und bin ein absoluter Wissensjunkie.

Daher gibt es vielfältige Menschen, Bücher oder auch Stories, die mich nachhaltig beeindruckt haben. Am meisten inspirieren mich Menschen, dir ihrem Herzen folgen, sich nicht unterkriegen lassen und bereit sind, sämtliche Konsequenzen dafür in Kauf zu nehmen.

Christina Schmautz über Erfolge & Misserfolge und Marketing Tools

Christina Schmautz, Human Design

Erzähl uns von Deinem bisher größten Erfolgserlebnis:

Christina: Zu meinen grössten Erfolgen – vielleicht ist auch genau das mein Erfolgsrezept? – gehört auf jeden Fall mein Mut, mich immer wieder aufs Neue auf Veränderungen einzulassen:

Sei es der Mut, trotz kleinem Kind meine Ehe zu beenden und alleinerziehend zu sein; der Mut, mich jederzeit neuen beruflichen Herausforderungen zu stellen; der Mut, mir mein eigenes Business aufzubauen; der Mut, mit meinem Sohn in die Schweiz auszuwandern oder der Mut, meinen sehr gut bezahlten Job bei der Stadt Zürich an den Nagel zu hängen und meinem Herzen zu folgen.

Was war bisher Deine größte Niederlage und wie verarbeitest du Misserfolge?

Wenn man sich auf die spannende Abenteuerreise auf dem Weg zum eigenen Business macht, gibt es neben den persönlichen Herausforderungen und Themen, an denen man wachsen darf, auch zahlreiche Hürden, die es zu meistern gilt, denn es ist noch keine Unternehmerin vom Himmel gefallen.

Schon gar nicht ich als ehemalige Beamtin und Projektleiterin in der Verwaltung. Betriebswirtschaftliches Denken und Handeln war mir völlig fremd.

Dies war übrigens auch ein Grund, warum ich meine Selbstständigkeit bereitwillig auf Eis gelegt hatte, als ich in die Schweiz auswanderte.

Meine letzte Gewinn- und Verlustrechnung in Deutschland war eine glatte Ohrfeige für mich: 300 EUR Gewinn für 12 Monate langes Arbeiten, zusätzlich zu meiner Festanstellung! Das tat verdammt weh.

Doch Aufgeben war keine Option und die Pause nach meiner Auswanderung war daher auch nur kurz, denn ich liebte es einfach mit Menschen zu arbeiten.

Also hiess es für mich:

Krönchen richten, Blick nach vorne und weiter geht’s!

Was hast Du aus diesem Scheitern gelernt?

Scheitern würde ich das gar nicht nennen.

Letztlich war das doch nur eine Erfahrung, der wir eine negative Bewertung überstülpen, oder? Von daher habe ich aus dieser Erfahrung viel gelernt.

Ich habe deshalb beim Neustart meiner Selbständigkeit begonnen, die Dinge anders anzugehen. Unternehmerisch und betriebswirtschaftlich zu denken und zu handeln. Ein solides Fundament aufzubauen.

War das immer leicht? Nein. Aber ich weiss, dass es nötig ist und heute profitieren auch meine Kunden von dieser Erfahrung.

Was ist Dein Lieblingsort um abzutauchen?

Meine freie Zeit verbringe ich am liebsten mit meinem Mann auf dem Motorrad.

Die Natur und die Schweizer Berge zu geniessen, fein essen zu gehen und Zeit miteinander zu verbringen, bringt mich wie ein Honigkuchenpferd zum Grinsen und mein Herz zum Hüpfen!

Welche Marketing-Tools setzt Du ein und weshalb?

Meine Devise: Die Tools müssen mir dienen und nicht umgekehrt!

Ich habe ein E-Mail-Marketing-Tool im Einsatz, wobei ich Newsletter nicht regelmässig schreibe, sondern nur dann, wenn ich meine, etwas zu sagen zu haben. Aktuell verlagert sich meine Sichtbarkeit auf LinkedIn, weg von Facebook.

Das fühlt sich für mich einfach besser an.

Gemeinsame Buchprojekte mit Kollegen sind ebenfalls eine schöne Möglichkeit, mit der eigenen Expertise sichtbar zu werden. Oder eben auch mit einem Beitrag in einem Magazin wie MiaBoss, zumal ich sehr gerne schreibe.

Ein eigenes Buchprojekt ist daher auch in der Pipeline.

Mein Marketing ist tatsächlich nur grob strategisch ausgerichtet: Ich folge meinen Impulsen und entscheide intuitiv aus dem Bauch heraus, was dran ist und was nicht.

Das passt perfekt zu mir und meinem Typ (für die Human Design Insider: Ich bin ein Manifestierender Generator 6/2 mit sakraler Autorität) und ich bin froh, nur die Dinge zu tun, die mir wirklich entsprechen.

Was wird in den nächsten Jahren an Wichtigkeit gewinnen und was verlieren?

Wie schon weiter oben angedeutet: Es wird – auch und gerade in Geschäftsbeziehungen – mehr denn je um Vertrauen und Authentizität gehen.

Das Vertrauen in unsere Online-Coaching-Szene wurde in den letzten Jahren durch manipulative Verkaufsstrategien und fieses Triggerpoint-Marketing massiv auf die Probe gestellt. Es wird daher um so wichtiger sein, dieses Vertrauen durch Transparenz, Professionalität und Ehrlichkeit wieder aufzubauen.

Ich bin zudem zutiefst überzeugt davon, dass das Einzelkämpfertum in der Unternehmerwelt ausgedient hat.

Christina Schmautz Online Coach, 64 Gene Keys

Der Weg geht hin zu gemeinsamen Kreationen, sich unterstützenden Gemeinschaften und zu Produkten, die echten und nachhaltigen Mehrwert schaffen.

Mit welchem Themen sollten sich die Leser derzeit befassen um sich persönlich weiterzuentwickeln?

Ganz klar: Mit sich selbst. Das Thema Self-Leadership (also sich selbst zu führen) ist die Basis für ein starkes Selbstvertrauen und Selbstwertgefühl.

Dazu gehört auch das Thema der Eigenverantwortung.

Zu oft geben wir unsere Verantwortung in die Hände von anderen. Ich bin mir sicher, dass das nicht mehr funktionieren wird. Ebenso ist es notwendig, unsere Macht (im positivsten aller Sinne) und Grösse wieder zu uns zurück zu nehmen, das heisst, uns selbst zu ermächtigen.

Das klingt alles ein wenig nach „Ego-Trip“, aber das meine ich gar nicht so.

Ich bin mir sicher, dass nur in sich gefestigte Menschen, die sich durch äussere Umstände nicht so leicht aus der Bahn werfen lassen, die Herausforderungen, die wir in den nächsten Jahrzehnten zu stemmen haben, meistern werden.

Zu welchem Themen wirst Du Dir Fachwissen aneignen und Dich weiterbilden?

Ich bin aktuell noch auf der spannenden Reise ins Human Design und in die Tiefen der Genekeys.

Ich liebe solche komplexen Systeme und mein Kopf braucht immer wieder diese Anreize. Und wer weiss, was dann noch kommt …? Da vertraue ich auf meine Intuition.

Was ist Dein nächstes großes Ding?

Aktuell baue ich mit zwei Kolleginnen ein Clubhouse-Format auf. Die Plattform ist ja noch recht neu und wir wollen ein wenig damit experimentieren und schauen, ob und wie es sich das in unser Marketing integrieren lässt.

Zwei andere grössere Projekte sind ebenfalls noch am Entstehen, aber das ist noch nicht ganz spruchreif.

Entweder oder Fragen:
  • Meer oder Berge? Wieso oder? Ich liebe beides.
  • Steak oder Salat? Salat – ich ernähre mich weitestgehend vegan.
  • Kochen oder Liefern lassen? Ganz klar: Kochen!
  • Kaffee oder Tee? Tee. Und Aperol Spritz!
  • Hund oder Katze? Katze
  • Netflix oder Prime? Keins von beiden – stattdessen ein Buch.
  • Sachbuch oder Roman? Sachbuch
  • Anruf oder Text? Sprachmessage
  • Party oder Restaurant? Restaurant
  • Microsoft oder Apple? Apple
  • Spa oder Fitness Studio? Spa

Wie hat die das Interview mit Christina Schmautz gefallen? Hast Du spezielle Fragen, die sie Dir noch beantworten soll?

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Danijela Veselinovic
Danijela ist die kreative Kraft, die sich liebevoll um die Formatierung der Beiträge, Interviews und Gastartikel kümmert. Außerdem schreibt sie selber tollen Content für MiaBoss und ist als Marketingassistentin die erste Ansprechpartnerin für neue Autoren und Social Media Fragen.

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